Wenn man nicht alles selber macht…

Vor etwas über einem Jahr hatte ich einen Unfall mit meinem Alltagscrosser. In Folge war der rechte Bremshebel kaputt und musste ausgetauscht werden. Auch der Lenker war in Mitleidenschaft gezogen.

Normalerweise hätte die Reparatur selber gemacht – aber mit der Unfallverletzung war ich einige Zeit stark eingeschränkt und habe das Fahrrad deshalb zu einer Werkstatt gegeben. Die Reparatur war augenscheinlich auch in Ordnung – es wurde ein neuer Lenker und rechts ein neuer Bremshebel montiert und die Bremse hat auch einwandfrei funktioniert.

Nun waren nach einigen tausend Kilometern Stadtverkehr neue Bremsbeläge nötig, nachdem ich den Verschleißausgleich schon bis zum Anschlag nachgestellt habe und der Hebel bei starken Bremsmanövern trotzdem schon bedenklich nahe an den Lenker gezogen werden musste. Der erste Schritt bei solchen Aktionen ist es, den Verschleißausgleich vollständig zurückzudrehen, damit die Nehmerzylinder wieder komplett eingefahren werden. Ergebnis: der Hebel hatte jetzt ein leichtes Spiel, weil der Geberzylinder im Bremshebel nicht komplett zurückgefahren ist :-(.

Die einzige Erklärung für diesen Effekt ist, dass jemand bei der Montage des neuen Bremshebels nicht aufgepasst hat und die Bremse befüllt und entlüftet wurde, ohne vorher den Verschleißausgleich in die Ausgangsposition zu bringen. Nachdem ich den Verschleißausgleich wieder ein Stück hineingedreht habe, ist die Bremse erstmal wieder spielfrei benutzbar – aber ich werde wohl in den nächsten Tagen ein Magura Servicekit kaufen und die Bremse nochmal korrekt befüllen und entlüften.

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