Tips zu Fahrradreifen

Die Bereifung eines Fahrrads trägt neben gut funktionierenden Bremsen entscheidend zur Sicherheit bei. Deshalb sollte man hier nicht sparen und auch auf den richtigen Luftdruck achten! Auch das Profil sollte zum Einsatzzweck passen – grobstollige Geländereifen sind nicht für asphaltierte Strassen gedacht – bei Nässe oder Schmutz riskiert man Unfälle und der Bremsweg ist im Notfall auch länger!

Zeigt ein Reifen bereits viele Risse an den Flanken, oder ist der Mantel schon so stark abgefahren, dass die darunterliegende Schicht an manchen Stellen sichtbar wird, sollte man ihn auf jeden Fall wechseln.

Persönlich habe ich für den Einsatz auf Asphalt und Touren über leichte Feldwege sehr gute Erfahrungen mit dem Schwalbe Marathon gemacht. Es gibt ihn mittlerweile auch in der Ausführung „Marathon Plus“, bei der zusätzlich ein dicker Pannenschutzgürtel unter dem Mantel eingesetzt wurde, mit dem man selbst kleine Scherben oder Nägel ohne Probleme überfahren kann. Leider sind diese Reifen nicht ganz billig – aber in der Regel überdauern sie viele tausend Kilometer und der eingebaute Pannenschutz erspart einem so manche Reparatur.

Luftdruck

Den richtigen Luftdruck kann man im Zweifel beim Händler erfragen oder der Homepage des Herstellers nachsehen – mitunter findet man auch einen Aufdruck oder Prägungen am Reifen selbst. Als einfache Regel gilt: Je dünner der Reifen, desto höher ist der minimale Luftdruck, der erforderlich ist, um den Reifen ohne übermässigen Rollwiderstand und der Gefahr von Beschädigungen zu fahren. Ist der Luftdruck zu niedrig, wird der Reifen schneller abgenutzt als nötig (starke Verformung der Flanken beim Fahren). 4-5 bar (bzw. 60-75 psi) oder mehr sind bei typischen Tourenreifen durchaus üblich. Bei den breiteren Reifen von Mountain- oder City-Bikes darf es auch etwas weniger sein. Mit weniger als 2 bar sollte man aber generell nicht mehr fahren!

Reifengrößen

Sind neue Reifen erforderlich, stellt sich oft auch die Frage nach der richtigen Größe – denn wer sich nach Fahrradreifen umsieht, stellt schnell fest, dass die Angabe „28 Zoll“ oder „26 Zoll“ alleine nicht ausreichend ist. Man wird mit Angaben wie „28 × 1.50“ oder „37-622“ konfrontiert. Am sichersten ist es, wenn man sich an dem eventuell vorhandenen Aufdruck der alten Reifen orientiert.

Die Bezeichnung „28 × 1.50“ ist das veraltete Zoll-Maß und ist wie folgt zu interpretieren: „Reifendurchmesser × Reifenbreite“. Daneben gibt es noch die erweiterte Variante: „Reifendurchmesser × Reifenbreite × Reifenhöhe“. Alle Maße sind in Zoll (1 Zoll entspricht 2,54 cm).

Da diese Größenangaben leider recht ungenau und zum Teil sogar irreführend sind (ein 27 Zoll-Reifen ist für größere Felgen gedacht als ein 28 Zoll-Exemplar), hat man ein exakteres System entwickelt: Die ETRTO-Norm (European Tyre And Rim Technical Organisation). Hier werden die Abmessungen in der Form „Reifenbreite-Felgendurchmesser“ angegeben, z.B. 40-622 für einen Reifen mit 40 mm Breite für eine Felge mit 622 mm Durchmesser (28″ Tourenrad).

Siehe dazu auch den sehr umfangreichen Artikel von Sheldon Brown oder die deutsche Übersetzung daraus auf Wikipedalia.

Wichtig: Die Reifenbreite sollte auch zur Felge passen! Ist der Reifen zu breit, besteht die Gefahr von Schäden durch die zu starke Belastung der Felge bei hohem Reifendruck oder Belastung der Reifenflanken durch starke Walkarbeit. Ein zu schmaler Reifen hält sich nicht so gut auf der Felge. Dadurch kann er sich beim Bremsen auf der Felge drehen und das Ventil abreissen, da der Schlauch vom Reifen mitgedreht wird.

Die nachfolgende Tabelle zeigt mögliche Kombinationen aus Felge und Reifen, ohne dass die Gefahr von Schäden an Felge oder Reifen besteht. Die Werte orientieren sich dabei an den üblichen Reifen- und Felgengrößen.

Ab 2006 wurden die ursprünglichen Maximalbreiten nach oben hin angepasst, da dies in der Praxis bei Mountainbikes und „Ballonrädern“ schon länger üblich ist.

Maulweite der Felge Zulässige Reifenbreiten nach ETRTO
Alte Norm Neue Norm ab 2006
13 mm 18-25 mm 18-25 mm
15 mm 23-32 mm 23-32 mm
17 mm 25-37 mm 25-50 mm
19 mm 28-47 mm 28-62 mm
21 mm 35-50 mm 35-62 mm
23 mm 40-50 mm 37-62 mm
25 mm 44-60 mm 44-62 mm
27 mm nicht definiert 47-62 mm
29 mm nicht definiert 50-62 mm

bike_rim
Messen der „Maulweite“

Reifenumfang

Für die korrekte Funktion von Fahrradcomputern ist in der Regel der genaue Radumfang in mm oder cm einzustellen. Als Näherung kann man nach folgender Formel vorgehen:

( Reifenbreite in mm × 2 + Felgengröße in mm ) × π

Daraus ergibt sich für einen Reifen mit der Größe 40-622 dann ( 40 × 2 + 622 ) × 3,14159 = 2204 mm – oder gerundet 220 cm.

Der so ermittelte Wert ist nicht exakt, da der tatsächliche Umfang vom Luftdruck und der Felgenbreite abhängig ist. Wenn man es ganz genau wissen will, rollt man das Laufrad am besten einmal ab (z.B. mit Kreide o.Ä. markieren), während man auf dem Fahrrad sitzt und dabei eine möglichst exakte, gerade Linie entlangfährt.

Ventilarten

Klassische Fahrradventile („Blitzventil“, Dunlop): Diesen Typ findet man fast nur noch bei älteren Fahrrädern. Im Schlauch ist nur eine Hülse eingelassen, in die das austauschbare Ventil eingesteckt und mittels einer Schraubkappe fixiert wird. Zum Ablassen der Luft wird das ganze Ventil gelöst. Der „Vorteil“, dass das Ventil austauschbar ist, ist auch gleichzeitig der größte Nachteil – die Ventile neigen dazu, undicht zu werden und müssen u.U. häufiger gewechselt werden. Ein weiteres Problem ist, dass man den Luftdruck bei diesem Ventiltyp in der Regel nicht messen kann und die Reifen nur nach „Gefühl“ aufpumpen kann. Wenn man einen Schlauch ohnehin ersetzen muss, sollte man ihn gleich durch ein Modell mit einem anderen Ventil-Typ ersetzen.

„Auto-Ventile“ bzw. Schrader: Wie der umgangssprachliche Name schon ausdrückt, wird dieser Typ auch bei Autoreifen eingesetzt. Der Durchmesser entspricht Dunlop-Ventilen. Das Ventil bildet eine feste Einheit mit dem Schlauch und zeichnet sich durch hohe Dichtigkeit und lange Lebensdauer aus. Neben den guten Eigenschaften hat man bei diesem Ventiltyp auch den Vorteil, dass man die Reifen an jeder Tankstelle aufpumpen kann und dabei auch noch den exakten Luftdruck messen kann. Vorsicht! Durch die hochkomprimierte Luft an den Tankstellenanlagen wird der maximal zulässige Luftdruck innerhalb von Sekunden erreicht! Um Luft manuell abzulassen, genügt es, den kleinen Stift im Ventil mit einem Schlüssel o.Ä. ein wenig hineinzudrücken.

„Rennrad-Ventile“ (auch „französische“ Ventile) bzw. Sclaverand oder Presta: Dieser Typ zeichnet sich ebenfalls durch hohe Dichtigkeit aus. Auch hier bildet das Ventil eine Einheit mit dem Schlauch. Zum Aufpumpen muss zuerst eine kleine Rändelmutter auf dem Ventilstift gelöst werden, die danach wieder festgezogen wird. Da man den Luftdruck mit einer normalen Handpumpe in der Regel nicht messen kann, empfiehlt sich hierfür eine Standpumpe mit eingebautem Druckmesser. Die Ventile haben einen kleineren Durchmesser als Schrader-Ventile, weshalb die Felgen dafür ausgelegt sein sollten – bei zu grossen Ventilbohrungen in der Felge besteht die Gefahr, dass ein Teil des Schlauchs mit in die Ventilbohrung gedrückt wird und das Ventil mit der Zeit durch die kleinen Bewegungen des Schlauchs im Reifen abreisst. Tauscht man eine Felge durch ein Modell mit größerer Bohrung für Schrader- oder Dunlop-Ventile aus, sollte man daher den Schlauch ebenfalls wechseln. Manchmal findet man auch spezielle Gummiringe oder aufschraubbare Abstandshalter für die Ventilbohrungen in der Felge, die den Größenunterschied ausgleichen.

Hinweise zur Montage

Allgemein

Zur Montage hat es sich bei mir bewährt, den Schlauch ganz leicht aufzupumpen und dann in den Reifen einzulegen. Das vermeidet Knicke oder verdrehte Stellen. Bei Reparaturen von „Plattfüßen“ sollte man vor dem Einsatz des Schlauchs auch die Innenseite des Mantels genau kontrollieren, ob Fremdkörper darin verblieben sind – sonst hat man schnell wieder einen platten Reifen. Mitunter ist auch ein Grat im Felgenbett das Problem, der vorher abgeschliffen werden muß.

Bei vielen profilierten Reifen gibt es eine bevorzugte Laufrichtung. Diese ist meist als Pfeil an den Flanken aufgedruckt oder eingeprägt. Manchmal gelten auch unterschiedliche Laufrichtungen für die Montage am Vorder- oder Hinterrad. Wird ein Reifen falsch herum aufgezogen, reduziert das die Bremseigenschaften oder das Verhalten bei Nässe und mitunter nutzt sich auch das Profil schneller ab.

Felgenband

Um die Felge wird zum Schutz des Schlauchs ein Felgenband gelegt. Bei einfachen Kastenfelgen verhindert das Felgenband, dass die Speichenenden den Schlauch beschädigen, bei Hohlkammerfelgen dient das Band zur Abdeckung der Öffnungen im Felgenbett. Ein Felgenband sollte in der Breite exakt zur Felge passen. Statt einfacher Gummibänder sollte man für Laufräder mit hohem Luftdruck stabilere Ausführungen aus Kunststoff oder geklebte Gewebebänder verwenden. Die geklebte Variante hat auch den Vorteil, dass sie bei der Montage des Reifens nicht verrutschen kann.

„Anti-Platt-Bänder“

Manche Hersteller bieten spezielle Schutzbänder an, die man in den Reifen legt, bevor der Schlauch eingelegt wird. Die Idee dabei ist es, den Schlauch vor Beschädigungen durch Fremdkörper wie Nägel oder spitze Steinchen zu schützen. Ich rate vom Einsatz solcher Bänder ab. Oft verspröden die Bänder nach einigen Jahren und führen selbst zu Schäden oder sie sitzen nicht mittig und drücken mit einer harten Kante in den Schlauch, was auf Dauer ebenfalls zu Schäden führt.

Ein ausreichend hoher Luftdruck ist fast ebenso effektiv – und wenn das nicht reicht, kann man auch Reifen mit eingearbeiteter Schutzschicht, wie den schon erwähnten „Marathon Plus“ von Schwalbe verwenden. Auch andere Hersteller haben mittlerweile Reifen mit zusätzlicher Schutzschicht im Angebot.

Werkzeug

In den meisten Fällen lassen sich Reifen zwar noch von Hand auf die Felge aufziehen, aber nicht so einfach entfernen – besonders Drahtreifen sind hier mitunter recht „störrisch“.

Schwalbe ReifenheberDas übliche Werkzeug für diesen Fall sind Reifenheber. Dabei handelt es sich um kleine, meist aus Kunststoff gefertigte Hebel, mit denen man zwischen Felge und Reifen gehen kann, um den Reifen anzuheben und über das Felgenhorn zu bekommen. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass die Heber an der Rückseite eine Öffnung haben, um sie an einer Speiche einhängen zu können. Eine Vorgehensweise, die sich bei mir bewährt hat: Man hebt den Reifen mit dem ersten Heber an und hängt dann das hintere Ende des Hebers an einer Speiche ein. So bleibt der Reifenheber in Position und man kann einen zweiten Heber ein Stück daneben ansetzen, mit dem man genauso verfährt. Spätestens mit dem dritten Heber sollte es dann möglich sein, den Reifen langsam über die Felge zu bekommen.

Man sollte nicht mit einem Reifenheber kraftvoll zwischen Reifen und Felge entlangfahren – dabei kann die Kante des Reifens beschädigt werden! Der eingearbeitete Draht dient nämlich nicht nur dazu, den Reifen auf der Felge zu halten, sondern um den Draht ist auch das Karkassengeflecht gelegt, das den Reifen davor bewahrt, bei hohem Druck zu platzen.

Schraubendreher als Ersatz für einen Reifenheber sind ebenfalls eine schlechte Idee! Man riskiert damit eine Beschädigung des Schlauchs, der danach durch große Risse oft komplett unbrauchbar wird.

„Beulen“ vermeiden

Die ETRTO-Norm gibt zwar exakte Abmessungen für Felgen und Reifen vor, allerdings gibt es in der Praxis immer kleine Abweichungen im Bereich einiger mm. Solange ein Reifen noch nicht vollständig aufgepumpt ist, sitzt er oft auch noch nicht perfekt rund auf der Felge, sondern manche Teile rutschen tiefer in das Felgenbett. Am Ende sollte der Reifen aber gleichmäßig sitzen, um einen einwandfreien Rundlauf zu gewährleisten.

Park Tool PTS-1Meine Vorgehensweise dazu: Ich pumpe den Reifen zunächst nur schwach auf, so dass er noch relativ „weich“ ist. Dann kontrolliere ich den Sitz und ziehe den Reifen dort, wo er zu tief in das Felgenbett gerutscht ist zur Seite, um in weiter aus der Felge herauszuziehen. Dann wird er der Reifen endgültig aufgepumpt, der Sitz noch einmal kontrolliert und ggf. korrigiert – also ein wenig Luft ablassen und nochmal zurechtziehen und wieder aufpumpen. In Fahrradwerkstätten kommt dazu manchmal auch eine „Reifenzange“, wie die Park Tool PTS-1 zum Einsatz.

Eine andere Variante: Man befeuchtet die Reifenflanken mit einer Mischung aus Wasser und etwas Seife oder Geschirrspülmittel. Wenn man dann den Reifen auf maximalen Luftdruck aufpumpt, rutscht er in der Regel ebenfalls in seinen endgültigen Sitz. Draht und Felgenhörner verhindern dabei zuverlässig, dass der Reifen abspringt. Die Reste des Seifenwassers trocknen von selbst ab. Im Fachhandel bekommt man auch spezielle Montageflüssigkeit in einer kleinen Tube mit Schwämmchen. Bei stabilen Hohlkammerfelgen ist übrigens ein leichter Überdruck in der Regel kein Problem – also z.B. 6 Bar, wenn der angegebene Maximaldruck für den Reifen 4 Bar beträgt. Man sollte nur darauf achten, nach der Montage den Druck wieder auf das zulässige Maß abzusenken.

57 Gedanken zu „Tips zu Fahrradreifen“

  1. Bernhard Raffel

    Hallo
    Bei meinem ausländischen Pedelec, mit Motor im Hinterrad, ist ein
    Gummifelgenband in der Größe 26″ 19 mm breit verbaut.
    Leider gibt es nur die Größe 26″ 18 mm breit. Könnte ich das
    trotzdem problemlos verwenden ?
    MfG.

    1. Arno Welzel Arno Welzel

      Ja, das sollte kein Problem sein.

  2. Bettina Alme

    ich habe Mountainbike 28 zoll geschenkt bekommen. alles super. leider ist mir zu gross, da mein Gleichgewicht stört.
    kann ich 27 oder 26 zoll reifen wechseln oder geht es nichts?

    1. Arno Welzel Arno Welzel

      Wenn das Fahrrad zu groß ist, liegt es nicht an den Reifen, sondern am Rahmen. Als Anhaltspunkt: Wenn der Sattel komplett herunter in die allertiefste Position gefahren werden muss, damit man das Fahrrad überhaupt noch halbwegs fahren kann, ist der Rahmen sehr wahrscheinlich zu groß.

      Für kleinere Reifen müsste man auch die Felgen austauschen – und das geht wiederum nur dann, wenn keine Felgenbremsen benutzt werden, da der Einstellbereich moderner Felgenbremsen (V-Brake oder Cantilever) meist nicht ausreicht, um den Unterschied von 2-3 Zentimetern in der Höhe auszugleichen. Ich bezweifle auch, dass dies einen großen Unterschied im Fahrgefühl machen würde, wenn es jetzt noch deutlich zu groß ist. Kürzer wird der Rahmen dadurch ja auch nicht und die unpassende Geometrie des Rahmens ändert sich ebenfalls nicht.

      In erster Näherung sollte die Rahmenhöhe gemessen am Sattelrohr maximal etwa 2/3 der Innenbeinlänge sein – also wenn die Beine vom Hosenboden bis zur Sohle z.B. 80 Zentimeter lang sind, sollte das Sattelrohr nicht wesentlich länger als 54 cm sein. Bei Mountainbikes mit schräg abfallendem Oberrohr eher noch weniger. Ob darin dann Felgen mit 26 oder 28 Zoll verwendet werden, macht praktisch keinen Unterschied, solange diese rein mechanisch in den Rahmen passen (abgesehen davon, dass der Rahmen samt der Sockel für die Felgenbremsen auch für 26 oder 28 Zoll Felgen gebaut ist und daher meist ohnehin nur eine Größe passt).

  3. HaJo

    Habe einen Reifen 32-622, Marathon von Schwalbe, kann ich einen noch breiteren und profilierteren benutzen??

    1. Arno Welzel Arno Welzel

      Ob ein breiterer Reifen möglich ist, hängt vor Allem davon ab, ob genug Platz in der Gabel oder im Rahmen ist. Ich würde einfach mal am Fahrrad nachmessen, wieviel Spielraum noch ist. Die Kompatibilität von Felge zu Reifenbreite kann man meinem Artikel entnehmen.

  4. mad1max

    Hallo, hab da 2 neue felgen und wüßte gerne wie breit die reifen sein dürfen (alte und neue Norm) 1.felge:24C-559, 2.felge:24C-406 wollte ein breites, geländetaugliches Profil verwenden.

    1. Arno Welzel Arno Welzel

      Die Felgenbreite entspricht bei 24C-559 oder 24C-406 einer Maulweite von 24 mm – daher „24C“. Da die ETRTO für 24 mm keine exakten Vorgaben macht, würde ich mich einfach an der nächst kleineren Größe von 23 mm orientieren, die 35-50 mm (alte Norm) bzw. 35-62 mm (neue Norm) als zulässige Reifenbreiten definiert.

  5. Sven Lakaff

    Hallo mein Trecking Rad hat ein Felge 622-19. Ich will darauf einen Traingsreifen ziehen, der 23-622 für Rennräder ist laut der Tabelle zu schmal. Es gibt einen Reifen der die Alte Angaben hat 28×1,25 (Tacx-Shop) dies sollte ein 32×622 (Bike24-Shop) sein. Der Reifen wird als MTB Reifen bezeichnet. Spielt das eine Rolle? Oder reicht es wenn man erst auf den Durchmesser achtet (passt, da beide 622mm)
    und dann auf den Reifendurchmesser guckt (Zulässig 28-47 mm) (passt auch)?

    1. Arno Welzel Arno Welzel

      Die Bezeichnung „MTB-Reifen“ ist egal, solange der Durchmesser (622) passt und der Reifen von der Breite her zur Felge passt und nicht zu breit für Rahmen/Gabel ist. Bei „Trekking-Rad“ dürften 32 mm (32-622) aber gar kein Problem sein.

      Vermutlich deutet aber „MTB-Reifen“ auf eine entsprechend starke Profilierung oder Stollen am Reifen hin und damit auch auf ein entsprechendes Gewicht und hohen Rollwiderstand. Als „Trainingsreifen“ ist das wohl eher schlecht geeignet. Da würde ich eher etwas wie Schwalbe Kojak nehmen oder Continental Sport Contact.

      1. Sven Lakaff

        Danke für die Reifentipps.

        Im Grunde bin ich schon mal froh, das ich das mit den Reifen soweit verstanden habe.

        Der von mir genannte Reifen ist ein extra Reifen für die Rolle. Diesen gibt es von Tacx in 3 Ausführungen. Einen fürs Rennrad, welcher zu schmal ist. Eine zweite Variante für 26 Zoll MTB. Und den von mir gesagten 28×1.25.

        Tacx T1397

        Gerne schaue ich mir die Alternativen an. Vielleicht finde ich dort was.
        Gehe ich richtig in der Annahme das ich auch einen Schlauch benötige der zu dem Reifen passt. Ich glaube da von Problemen gehört zu haben, wenn der Schlauf für einen breiteren Reifen gedacht war (28 statt 35)

        Viele Grüße
        Sven

        1. Arno Welzel Arno Welzel

          Wenn der Reifen speziell für einen Rollentrainer gedacht ist, ist das natürlich was anderes. Ja – da würde ich dann auch das Tacx-Modell nehmen, das passt schon.

          Bzgl. Schlauch: Ja – das kann ein Problem sein, muss aber nicht. Es gibt je nach Hersteller bei den Schläuchen 2 bis 3 Universalgrößen von „schmal“ bis „breit“. Welche Reifenbreiten letzlich geeignet sind, muss man beim Hersteller in Erfahrung bringen.

          1. Sven Lakaff

            Vielen Dank. Die vielen Zahlen können einen ganz schön verwirren am Anfang. Dabei ist es am Ende dann doch logisch und einfach.

  6. Oliver

    Informative Seite, war für mich als Neuling wichtig.
    Ich habe seit kurzem eine Specialized Elite Disc und mit den bisher verbauten Reifen unzufrieden bzw. benötige für den Herbst / Winter Reifen mit Profil und höherem Fahrkomfort.
    Aktuell verbaut ist ein Reifen mit den Maßen 700x30c auf Axis Classic Disc Felgen.
    Welche Reifenbreite kann ich damit maximal fahren und welcher Reifen ist zu empfehlen? Fahre am Tag ca. 20km zum großen Teil Aspahlt.

    1. Arno Welzel Arno Welzel

      Eine konkrete Empfehlung kann ich leider nicht geben, da ich nicht alle Reifen und Felgen kenne, die auf dem Markt sind. „700x30c“ entspricht 30mm Breite (30c) und 700mm Außenumfang, was 30-622 entsprechend ETRTO sind (30mm Breite, Felge mit 622mm Durchmesser oder „28 Zoll“).

      Die zulässige Reifenbreite ergibt sich aus der ETRTO-Tabelle abhängig von der Felgenbreite. Wie man diese ermitteln kann, ist aus der Abbildung unter der Tabelle ersichtlich. Die aktuelle Reifenbreite ist dabei egal, entscheidend ist nur die Felge und der verfügbare Platz im Rahmen bzw. Gabel.

  7. Maike

    Hallo!
    Was kann passieren, wenn man einen zu schmalen Reifen montiert? Also 22mm-Reifen auf 15mm-Felgenmaulweite?
    Danke für die Info!

    1. Arno Welzel Arno Welzel

      Generell gilt: Wenn der Reifen zu schmal ist, hält er sich nicht so gut auf der Felge. Dadurch kann er sich beim Bremsen auf der Felge drehen und das Ventil abreissen, da der Schlauch vom Reifen mitgedreht wird. Ich habe das so im Text ergänzt. Wegen 1mm weniger als offiziell vorgesehen, dürfte aber nicht viel passieren, da ohnehin kein Reifen auf 1mm exakt in seiner Größe ist.

  8. Tom

    Hi,

    in wie weit hat die Reifenbreite Einfluß auf das Handling, den Komfort usw.?

    Sprich wenn ich von 37-622 auf 40-622 wechsle, habe ich dadurch mehr Grip, da mehr Auflagefläche und mehr Komfort, da mehr Material?

    Kann ich mein Rad dadurch „tougher tunen“ und/oder erhöhe ich damit die Geländegängigkeit?

    Gruß,
    Tom

    1. Arno Welzel Arno Welzel

      Die Aufstandsfläche eines Reifens auf dem Boden wird hauptsächlich durch den Luftdruck bestimmt. Je höher der Druck, desto geringer die Aufstandsfläche, da der Reifen weniger stark verformt wird.

      Schmalere Reifen mit geringerem Volumen benötigen einen höheren minimalen Luftdruck, da sonst die Gefahr besteht, dass der Reifen unter Belastung zu stark zusammengedrückt wird und es im Extremfall zu „Snake Bites“ kommt wenn die Felgenränder den Schlauch quetschen. Gleichzeitig können schmale Reifen aber auch mit höherem Druck gefahren werden.

      Breitere Reifen haben mehr Volumen und können mit geringerem Druck gefahren werden. Daraus ergibt sich eine größere Aufstandsfläche und mehr Federung bei gleichzeitig erhöhtem Rollwiderstand. Deshalb haben MTBs auch entsprechend breite Reifen, um bei Bedarf auch mit geringem Luftdruck (oft kaum mehr als 2 Bar) fahren zu können.

      Bei lediglich 3 mm mehr (40 statt 37 mm) ist der Unterschied aber kaum spürbar. 40-622 statt 37-622 bedeutet aber bei gleichem Luftdruck einen geringeren Rollwiderstand, da die Aufstandsfläche kürzer und breiter wird.

  9. Thomas

    Hi, ich habe ein Trekking Bike nun habe ich mir eine schraube eingefahren und der mantel ist auch nicht mehr tau frisch nun steht auf mein bike 28-175 bzw. 47-622 nun habe ich ein Angebot jedoch steht dort auf den mantel drauf 42-622 ist jetzt der mantel 5mm schmaler? Und kann ich ihn bedenkenlos montieren ? Gruß Thomas

    1. Arno Welzel Arno Welzel

      Korrekt, ein Mantel mit 42-622 ist rein von den Angaben her genau 5 mm schmaler als 47-622. Das sollte sich aber aus dem Abschnitt zu Reifenbreiten ergeben. Zur Eignung dieser Reifenbreite kommt es auf die Felge an – siehe dazu die ETRTO-Tabelle im Artikel.

  10. Polowy

    Hallo,mein Enkel sein 24″ Fahrrad hatte hinten einen abgefahrenden Reifen 24×175, der Vater hat einen neuen gekauft 24×190/200,kann man ihn drauf ziehen.

    1. Arno Welzel Arno Welzel

      Die exakte Schreibweise ist vermutlich „24 × 1,75“ – also 24 Zoll Durchmesser und 1,75 Zoll (etwa 44 mm) Breite. Der neue Reifen ist etwas breiter als der alte – statt 1,75 Zoll nun 1,9 Zoll (etwa 48 mm) breit und 2 Zoll hoch (etwa 51 mm).

      Der Unterschied von 4-6 mm sollte grundsätzlich kein Problem sein.

  11. Ingo

    Hallo,
    mein Fahrrad hat auf der Felge die Bezeichnung 27×1 1/4 18-630. Meine Frage:
    Welche Mäntel passen dazu? Leider kann ich es auf den alten Weißwandreifen nicht mehr erkennen.

    1. Arno Welzel Arno Welzel

      Entscheidend ist die Angabe „18-630“ – das ist die Angabe für die Felge gemäß ETRTO-Norm (18 mm Maulweite, 630 mm Durchmesser). Die andere Bezeichnung „27×1 1/4“ kann man auch übersetzen in „27×1,25“ – also ein Reifen mit 27 Zoll Durchmesser und 1,25 Zoll Breite, was 32 mm entspricht (1,25 x 2,56).

      Passend wäre also ein Reifen mit dem Maß 32-630 nach aktueller ETRTO-Norm – von Schwalbe gibt es auch den Marathon in dieser Größe.

      Wichtig: Normale „28-Zoll“-Reifen passen hier nicht! Die sind im Innendurchmesser zu klein (622 statt 630 mm).

      1. ingo

        Hallo Arno,
        Klasse, ganz herzlichen Dank für die schnelle Hilfe und Antwort.

        VG
        Ingo

  12. cornelia

    Hallo,

    habe einen ganz alte Reifen auf meinem Fahrra. Auf den Reifen steht: 50-559, 26 x 1.9.
    Wollte mir die Schwalbe Marathon plus holen. Kann ich die 47-559 holen?

    Brauche einen Reifen der gut für den Asphalt ist, aber auch noch für Feldwege oder Parkwege ect. geeignet ist. Bin da total verwirrt im Moment. Würde mich über eine Antwort freuen. Danke vorab!

    Lieben Gruß

    1. Arno Welzel Arno Welzel

      Ja, wo vorher 50-559 drauf war, geht auch 47-559, das sind nur 3 mm weniger in der Breite und kein Problem. Entscheidend ist die Zahl „-559“, die nach ETRTO den Felgendurchmesser angibt, für den der Reifen gedacht ist. Als guter „Universalreifen“, der auch auf Feldwegen etc. geeignet ist, könnte auch der Schwalbe Tour Plus ganz gut passen. Der hat ein durchgehendes Mittelprofil und erlaubt bis zu 5 bar Druck für leichtes Rollen auf Asphalt aber auch Stollen, mit denen man auch im Gelände noch gut voran kommt.

  13. Haxhiu

    Hallo,

    ich habe die reifen Gröse 28 1,5 40- 622 montiert, ich möchte mit 28 1,6 42 -622 austauschen, ist das möglich..

    Mfg. besim

    1. Arno Welzel Arno Welzel

      Ja, das ist kein Problem.

  14. Jarac

    Hallo, da ich bei Fahrrad Händler nachgefragt habe bezüglich Reifen grosse für meine Felgen 19×622 würde mir ein Continental Reifen in 25×622 verkauft. Der würde auch montiert und ich bin mit dem Reifen ca. 100km jetzt gefahren ohne Probleme,und jetzt lese ich in Ihrem Blog was genial geschrieben ist das der Reifen für meine Felge zu klein ist. Kann da was passieren?

    Mein grosser Lob an Sie und weiter so.
    MfG

    1. Arno Welzel Arno Welzel

      Danke für das Lob :-)

      Hat der Reifen wirklich die 25-622 nach ETRTO? Das wäre ein sehr schmaler Rennradreifen (25 mm Breite). Üblich für „normale“ Fahrräder sind deutlich breitere Reifen. Ich würde nochmal genau nachsehen, ob die Angabe wirklich „25-622“ ist oder ggf. einfach nachmessen. 25 mm Reifenbreite wäre kaum breiter als die Felge insgesamt.

      Was bei zu schmalen Reifen passieren kann, steht im meinem Text – einfach nochmal in Ruhe lesen ;-)

      1. Jarac

        Wer sich so viel Mühe macht soll auch gelobt werden. Ich habe nachgeschaut es sind tatsächlich 25×622 Reifen. Es handelt sich um ein Fitnessbike von Stevens. Original wahren 32×622 auf dem Felgen montiert aber ich wollte es etwas sportlich und schneller machen da drauf hat der Händler die 25×622 montiert.

  15. Volker Lange

    Ich möchte gern auf ein Teens TOPBIKE 24 TSX neue Felgen mit 26″ Durchmesser draufmachen. Jetzt suche ich nach einer Möglichkeit, die Felgenbremsen so zu modifizieren, daß sie auf die größeren Felgen zugreifen. Ist das möglich?

    1. Arno Welzel Arno Welzel

      Passen denn größere Laufräder überhaupt in Rahmen und Gabel?

      Ansonsten hängt es den Bremsen ab, ob sie soweit nach oben verstellbar sind (also ob der Schlitz, wo der Bremsschuh montiert ist, noch soviel Spielraum nach oben lässt). 26 Zoll statt 24 Zoll durchmesser sind ca. 26 mm weiter nach oben (Felgendurchmesser 559 statt 507 mm).

      1. Volker Lange

        Danke, für die schnelle Antwort. Ja, die 26″ Felgen passen, nur die 26 mm nach oben fehlen bei den Bremshebeln leider. Gibt es vielleicht Bremshebel, in denen die Aufnahme für den Bremsschuh weiter oben sitzt bzw. der Schlitz für die Aufnahme länger ist?
        Wenn nicht, muss ich wohl oder übel wieder auf 24″ zurückrüsten.

        1. Arno Welzel Arno Welzel

          Tut mir leid, ein konkretes Modell kann ich auch nicht empfehlen. Dennoch viel Erfolg.

  16. Bedrana

    Hallo,
    Ich habe einen Elektro beachcruiser gebraucht gekauft und will ihn etwas aufpimpen
    Er hat nur Reifen 1,75 drauf ohne Stolle ich will gerne frank fats drauf ziehen auf er Felge ist ein aufkleben drauf darauf steht ALLOY RIM 6061T6
    Die fats 26 Zeiger haben 2,35 geht das und brauche ich auch neue Schläuche?
    Schön das es Sie gibt und Sie mit Rat und tat uns unwissenden bei Seite stehen.

    1. Arno Welzel Arno Welzel

      Wenn auf den Reifen keine ETRTO-Maße angegeben sind, hilft im Zweifelsfall nur nachmessen. Die üblichen 26-Zoll-Reifen sind x-559 nach ETRTO, also für Felgen mit 559mm Durchmesser gedacht. Es wäre zumindest sehr ungewöhnlich, wenn der Beachcruiser mit 26-Zoll-Reifen keine 559mm-Felgen hätte.

      Siehe dazu ggf. auch den Text zu Reifengrößen bei Wikipedalia.

  17. Michael

    Hallo, fahre zur Zeit eine Felge 622×17.
    Kann ich darauf Reifen fahren, 25-622??

    Danke und Gruß

    1. Arno Welzel Arno Welzel

      Ja. Das sieht man aber auch, wenn man in die Tabelle zu den zulässigen Reifenbreiten nach ETRTO sieht. Für Felgen mit 17mm sind Reifen von 25 bis 37 mm zulässig.

  18. Paul

    Hallo Herr Wenzel,
    wirklich Klasse Ihr Service: Hut ab.
    Auf meinem Rad sind serienmäßig 60-507 / 24×2.35 crazy bob Reifen verbaut, ich konnte in dieser Dimension nichts alltagstaugliches (big apple o.ä.) finden. Welche Größe würde den auf als Alternative die Felge passen?

    1. Arno Welzel Arno Welzel

      Zur Frage, welche Größe passt: Siehe die ETRTO-Tabelle im Artikel. Der Durchmesser wäre 507, Breite je nach Maulweite der Felge. Den Big Apple gäbe es z.B. in 50-507, was laut Tabelle bei jeder Felge passt, wo 60-507 drauf ist. Der wäre halt etwas schmaler – würde aber passen.

  19. Sven

    Hallo Herr Welzel,

    Zur Zeit, sind auf meinem neuen Trekkingrad Strassenreifen 42-622 Montiert.
    Da ich jedoch oft auf Wald und Feldwegen fahre, möchte ich mir geeignete Reifen holen.
    Sollte ich diese eher breiter zb 47-622 wählen? Bringt mir das Vor bzw Nachteile?
    Vielen Dank für Ihre Hilfe.

    1. Arno Welzel Arno Welzel

      Breitere Reifen sind hilfreich, wenn man über weichere Untergründe fahren will, da man dann dort dann nicht so tief einsinkt. Allerdings bezweifle ich, dass der Unterschied von lediglich 5 mm sehr viel ausmacht – da dürfte das Profil (z.B. Stollen) eher entscheidend sein.

  20. Erik

    Hallo , ich habe eine Fahrraddecke mit 57-559 / 26×2.25 , kann ich da einen Schlauch nehmen mit 47/57-559 / 26×1.75-2.125 ?

    1. Arno Welzel Arno Welzel

      Ja. Entscheidend ist die Angabe -559, also der Felgendurchmesser nach ETRTO.

  21. Winfried

    Hallo Arno,

    hab mir die Maxxis Hookworm 29″x2.50 gekauft wegen der hervorragenden Stabilität die sie haben sollen, die Maulweite der Felgen sind 19mm. Laut der neuen Norm ist es noch zulässig. Aktuell fahre ich die Schwalbe Big Apple 29″x2.35. Würdest Du es Empfehlen oder eher nicht? Ach und ich habe ein Körpergewicht von ca. 135 kg, deswegen habe ich mich auch für Ballonreifen entschieden. Ich fahre übrigens 90% auf Asphalt, der Rest ist Wald- und Schotterweg.

    Grüße,
    Winfried

    1. Arno Welzel Arno Welzel

      Grundsätzlich spricht nichts gegen die Reifen – allerdings haben die Big Apple eine dichter gewebte Karkasse (67 TPI statt 60 TPI wie die Maxxis), weshalb die Maxxis-Reifen nicht unbedingt stabiler sind, als die Big Apple.

      1. Winfried

        Also Maxxis wirbt ja mit 6 Gewebelagen auf der Lauffläche und 4 an den Seitenwänden, er soll dadurch einen hohen Pannenschutz haben und auch als „unzerstörbar“ gelten. Deswegen hab ich mir die Maxxis Hookworm bestellt. Mit meinen Schwalbe hatte ich ja schon mal ‚nen Platten gehabt und das bereits nach 3 Wochen, die Schwalbe sind auch gerade mal 7 Wochen alt, war aber bestimmt auch nur Zufall.

  22. Thilo

    Hallo zusammen,
    Meine Frage lautet wie folgt.
    Ich habe ein MTB mit 29zoll Reifen.
    Ich habe einen Rollentrainer von Tacx bei dem leider nur Feögen bis 26 Zoll verwendet werden können..
    Kann ich freue r den Trainer ein 26 Zoll Reifen problemlos am Rad montieren, wenn ja oder nein, was sollte ich dabei beachten.
    Mit freundlichen Grüßen

    1. Arno Welzel Arno Welzel

      Ein Reifen mit 26 Zoll kann logischerweise nicht auf einer Felge für 29 Zoll montiert werden. Man müsste schon ein anderes Laufrad mit 26 Zoll einbauen – und das wiederum wäre für den reinen Rollentrainer-Einsatz kein Problem, da die evtl. vorhandenen Felgenbremsen ja nicht benutzt werden müssen.

      Mich wundert allerdings, dass ein Rollentrainer nur für 26 Zoll geeignet sein soll – denn entscheidend ist ja nicht die Felge, sondern der Außendurchmesser des Reifens – und da ist „26 Zoll MTB“ bei dickeren Reifen genauso groß wie „28 Zoll Rennrad“ mit schmalen Reifen. Vielleicht genügt auch schlicht ein schmalerer Reifen. 29 Zoll MTB entspricht übrigens ETRTO x-622, also „28 Zoll“ bei Trekking-Rädern.

  23. Bernd

    Hallo Herr Wezel,

    ich habe ein älteres Rennrad und brauche neue Mäntel. Die alten haben die Größe 22-622. Passen auch 23-622 ?

    Herzliche Grüße

    1. Arno Welzel Arno Welzel

      Ja. Wenn Sie den Artikel aufmerksam gelesen hätten, könnten Sie sich diese Frage auch selber beantworten ;-).

  24. Bernd

    Ja, Sie haben Recht..Danke für die Antwort :-)

  25. Dieter Weiss

    …moin, meine alte Mantelgröße war – 28X1,75 –
    die neue Größe beträgt – 28X1,5 –

    frage an sie? – kann ich den neuen Mantel bedenkenlos nehmen?
    Vielen Dank, und noch eine gute Zeit – MfG Dieter Weiss

    1. Arno Welzel Arno Welzel

      Ja, können Sie. Und auch wenn ich mich an dieser Stelle wiederhole: Ich bitte, meine Artikel auch genau zu lesen – dann kann man sich diese und viele anderen Fragen selbst beantworten – Danke!

      Ich schließe damit die Kommentarfunktion zu diesem Beitrag, um mich auch anderen Dingen widmen zu können, als der regelmäßigen Beantwortung von Fragen, die hier als Kommentar eingereicht werden.

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