Stichwort: Augsburg

Discotheken meiner Jugend

Mittlerweile lebe ich ja schon gut anderthalb Jahre in Berlin und bekomme nicht immer mit, was in der alten Heimat so passiert. So hat schon letztes Jahr die älteste Discothek Augsburgs, das „Circus“, endgültig geschlossen, nachdem der Mietvertrag nicht mehr verlängert wurde. Siehe dazu auch den Artikel in der Augsburger Allgemeinen vom August 2016. Ich erinnere mich noch gut an die Jahre in den späten 1990ern, wo ich nicht weit davon entfernt im Georgs-Kreuzviertel gewohnt habe und fast jede Woche dort war.

Daneben gab es aber auch noch viele andere Läden: das „Life“ in der Hermannstraße, wo ich in den 1980ern die ersten Disco-Abende als Teenager verbracht habe und später der „Siedlerhof“ in der Hirblinger Straße im Bärenkeller, wo ich vor allem in den frühen 1990ern viel unterwegs war, die Wunderbar am alten Standort in der Fußgängerzone, das Jerome über der Filmbühne (die es auch schon lange nicht mehr gibt), Rockfabrik, Ostwerk, Mahagoni Bar (am alten Standort), Melodrom in Kaufbeuren, Kantine… ach, da werden Erinnerungen wach.

Gentrifizierung vor 30 Jahren

„Gentrifizierung“ – ein Begriff der  als typisches Phänomen der Gegenwart gilt. Tatsächlich gab es solche Entwicklungen aber auch schon vor 30 Jahren. Damals hatte man nur noch keinen Begriff dafür. In Augsburg, wo ich in den 1970ern als Kind mit meiner Familie hingezogen bin und bis 2016 gelebt habe, hatte sich schon vor über 30 Jahren eine Bürgerbewegung etabliert, die aus der verfallenen Altstadt einen lebenswerten Raum machen wollte und auch Mitbürger/innen aus anderen Kulturen und Nationen einbeziehen wollte.

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Mein letzter Tag in Augsburg

Es liegen einige anstrengende Tage hinter mir und heute Nachmittag geht es für mich endgültig nach Berlin. Ein letztes Mal werde ich heute noch die leere Wohnung besuchen, um sie dem Vermieter zu übergeben.

In Augsburg bin ich zwar nicht geboren, aber ich habe hier seit rund 40 Jahren gelebt und die Stadt ist zweifellos zu meiner Heimat geworden. Aber ich freue ich mich auch, ein neues Kapitel im Leben aufzuschlagen.

Energiereduzierte Lebensstile

Ein Film von der Hochschule Augsburg (Interaktive Medien/Kommunikationsdesign)
Forschungsprojekt e-transform.

Die Interviews sind aus dem Jahr 2014. In diesem Film kommen u.A. auch Nutzer/innen von Lastenrädern zu Wort und es gibt einen kurzen Bericht über die Critical Mass in Augsburg. Letztere wurde im November 2014 begleitet und Filmmaterial zur Verfügung gestellt, aus dem das damalige Video entstanden ist. Den im Film angesprochene Lastenradverleih „Max & Moritz“ erreicht man über die Website www.max-und-moritz.bike.

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Ausflug nach St. Ottilien

Im Rahmen des „Stadtradeln“ 2015 haben wir einen Ausflug zur Erzabtei St. Ottilien gemacht. Dieser Ort ist etwa 40 km von Augsburg entfernt und etwa 10 km von Kaltenberg (da wo die Ritterspiele stattfinden). Neben der Klosterkirche ist der Ort auch bekannt für die künstlerischen Graffiti, die sich an verschiedenen Stellen im Ort finden:

St. Ottilien 2015-07-19

Abgesehen von der Temperatur von deutlich über 30°C, die das Ganze etwas anstrengend gemacht hat, war die Tour mit insgesamt fünf Leuten aber sehr angenehm.

Die Aufzeichnung der Strecke findet man auch hier im GPX-Viewer.

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Auftaktveranstaltung Stadtradeln in Augsburg 2015

Augsburg nimmt auch 2015 wieder am „Stadtradeln“ teil, siehe auch die Website dazu. In in der Vergangenheit war die Eröffnungsveranstaltung dazu eher überschaubar: Eine kurze Ansprache durch den Bürgermeister am Königsplatz gefolgt von einer kleinen Rundfahrt mit einigen Teilnehmer/innen.

In diesem Jahr hat die Stadt Augsburg eine ganztätige Veranstaltung auf dem Rathausplatz über die lokale Agenda 21 organisiert, die von verschiedene Initiativen und Vereinigungen mit Leben gefüllt wurde. Dazu gab es auch ein musikalisches Programm und Getränkeversorgung aus einer „Bierkutsche“. Ich war am Stand der Bürgerinitiative Fahrradstadt 2020, wo man sich auch für den Lastenrad-Testparcours anmelden konnte.

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Augsburg und seine Bürger/innen

Es tut sich was in Augsburg – und das schon eine ganze Weile. Aber viele Bürger/innen in Augsburg kennen die bestehenden Initiativen und Organisationen überhaupt nicht:

Ein persönliches Anliegen von mir ist die Verbesserung des Fahrradverkehrs in Augsburg. Um so erfreulicher ist es, dass es in dieser Richtung eine Veränderung beim ADFC Augsburg gibt: Auf der letzten Hauptversammlung wurden Christoph Mießl von der Bikekitchen und Martin Wohlauer neben den bisherigen Vorstandsmitgliedern Jànos Korda und Petra Kraft  mit großer Mehrheit als Vorstände gewählt.

Martin ist bekannt für sein Engagement in der lokalen Verkehrspolitik und bringt Erfahrung in der Verbandsarbeit mit. Christoph, der auch das Bio-Taxi betreibt und im Fahrradladen Dynamo arbeitet, möchte künftig mehr Austausch zwischen dem ADFC und den Gästen der Bikekitchen schaffen, die ohne die bereitgestellten Räumlichkeiten des ADFC nicht existieren würde.

Die kommenden Monate werden also noch spannend und ich bin zuversichtlich, dass mit vereinten Kräften am Ende die Stadt lebenswerter wird, auch wenn nicht jede Idee sofort umgesetzt werden kann.

Ein netter Abend in der Bikekitchen

Nach längerer Pause hatte ich endlich mal wieder Zeit, in der Bikekitchen vorbeizuschauen – und es gab trotz (oder wegen) des schönen Wetters auch viel Andrang.

Neben diverser Reparaturunterstützungen (Hinterrad zentrieren, Speiche in einem anderen 3-Gang-Hinterrad austauschen nebst Demontage des Ritzels, damit man die Speiche überhaupt hineinbekommt und ein paar Handgriffe hier und da für eine neue Kette, Lenker festschrauben, Schaltung einstellen…) konnte ich auch etwas „schlichten“, als es zwischen einem Gast und jemandem aus dem Team etwas Ärger gab.

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