Spam mal anders

Die meisten Beiträge auf meiner Website kann man kommentieren (ausser wenn es mir zu viel wird, wie bei den Tips zu Fahrradreifen).

Gelegentlich kommen dann aber auch Leute vorbei, die glaube, sie wären ganz besonders schlau.

Das Rezept: Man registriert sich bei einem Online-Händler, wie Amazon, als Vertriebsparter (Affiliate) und baut eine Website auf, auf der man zahlreiche Artikel in vermeintlichen „Erfahrungsberichten“ vorstellt, den deren Ende dann auch jeweils ein Link zu Amazon steht, in dem auch die Vetriebspartnerkennung  steckt (bei Amazon erkennbar an dem Teil mit &tag=). Dann schreibt man auf Blogs, wie meinem, einen Kommentar zu einem thematisch halbwegs passenden Beitrag, wie etwa GPS für’s Fahrrad, wie „toller Beitrag“ o.Ä., mit sich der Blog-Betreiber für seine Arbeit geschmeichelt fühlen soll und den Kommentar gerne freischaltet. Prima – denn im Kommentar ist auch gleich der Link zur eigenen Website mit den ganzen Amazon-Links, an denen man mitverdient, wenn Leute darüber Artikel bestellen.

Ähm… neee! Ganz so blöd bin ich auch nicht ;-).

Also liebe Spammer: Nein, spart euch die Mühe, bei mir vermeintlich „nette“ Kommentare abzuladen, um arglose Besucher/innen auf eure getarnten Verkaufs-Websites zu locken.

Und wer selbst ein Blog betreibt: Nein, nicht jeder vermeintlich „nette“ Kommentar ist, was er zu sein scheint.

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