Schiene, Unfall, Aua

Vor einigen Wochen ist es mir nach über 10 Jahren wieder passiert… ich bin in der Unterführung nach Pfersee neben dem Augsburger Hauptbahnhof mit dem Vorderrad meines Alltagscrossers in die Straßenbahnschiene geraten und bei geschätzt etwa 35 km/h gestürzt :-(. Ergebnis: Schürfwunde am rechten Knie, Lenker am Fahrrad kaputt, rechter Bremshebel aus der Verankerung gebrochen. Glücklicherweise war der Unfall nachts, wo kaum Verkehr an dieser Stelle ist – sonst wäre es möglicherweise nicht so glimpflich abgelaufen.

Den Austausch von Bremshebel und Lenker habe ich diesmal gerne einer Werkstatt überlassen, nachdem ich fast zwei Wochen stark in meiner Bewegung eingeschränkt war und mir Reparaturarbeiten am Fahrrad kaum möglich waren.

Jetzt habe ich einen neuen Lenker und einen neuen Bremsgriff. Der Lenker ist mit 580 mm Breite etwas schmaler als das alte Modell mit 600 mm. Die Anbauteile finden aber immer noch Platz und ich finde es so sogar etwas angenehmer.

Magura hat bei der aktuellen Ausführung der HS11-Bremshebel die Optik etwas verändert. Die Lenkerklemmung ist jetzt nicht mehr durchbrochen, wie vorher, sondern ein geschlossenes Teil. Die Hebel selbst haben noch die gleiche Grundform, allerdings eine leicht aufgeraute Oberfläche und sind auf der Innenseite etwas anders geformt. Mich stört das aber nicht, da die Funktion trotzdem einwandfrei ist und die alten Abdeckungen weiterhin passen.

4 Gedanken zu „Schiene, Unfall, Aua“

  1. jürgen koschmann

    herr welzel! ein 55 mm breiter reifen (schwalbe almotion) hätte den unfall vermieden. glaube (weiß) ich. ich fahre ihn nur vorne.
    meint klugscheißer-koschmann

    1. Arno Welzel Arno Welzel

      Ja – das ist mir klar. Dazu braucht man aber auch ein Fahrrad, wo solche Reifen reinpassen – und mein Alltagsrad tut’s sonst noch ganz gut, trotzdem es schon über 10 Jahre alt ist ;-).

  2. Andreas K.

    Ich hoffe, Ihnen geht es wieder gut. Sie haben mein Mitgefühl. Ich bin in den letzten sieben Jahren drei mal aus ähnlich Anlass gestürtzt. Das Schlimme sind nicht die Verletzungen. Die sind vorübergehend sehr unangenehm, heilen aber doch bald wieder ab. Was aber bleibt, sind Selbstzweifel und eine mentale Blockade.

    1. Arno Welzel Arno Welzel

      Vielen Dank für die Anteilnahme! Mittlerweile geht es mir schon wieder ganz gut und das Kniegelenk hat sich auch weitgehend erholt. Die Stelle, wo der Sturz passiert ist, habe ich mittlerweile auch schon wieder einmal befahren – ja, ein etwas mulmiges Gefühl war es schon, aber ich bin guter Dinge.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.