Samsung NC10

Nachdem ich häufiger zwischen Augsburg und Berlin unterwegs bin, habe ich schon länger über die Anschaffung eines mobilen Computers nachgedacht. Ein Laptop war mir aber zu groß – und mit entsprechender Akkulaufzeit von wenigstens 4-5 Stunden auch recht teuer. Die Wahl fiel daher auf ein „Netbook“ mit 10,2″-Display – das Samsung NC10.

Samsung NC10

Technische Daten

Die Ausstattung des NC10 entspricht weitgehend dem, was man auch von Netbooks anderer Hersteller kennt:

  • Display: 10,2″, 1024×600 Pixel mit LED-Hintergrundbeleuchtung
  • CPU: Intel Atom N270 mit 1,6 GHz
  • Chipsatz: Intel 945 GSE mit Intel GMA 950 für die Grafik
  • Arbeitsspeicher: 1 GB DDR2 (PC5300), erweiterbar auf 2 GB durch Austausch des vorhandenen Speichermoduls
  • Festplatte: 160 GB SATA
  • Schnittstellen: 3x USB 2.0, LAN (100 MBit), WLAN (802.11b/g), Audio In/Out, VGA Out, Slot für SD/MMC-Karten
  • Akku: 6-Zellen-Akku mit 59,8 Wh (5200 mAh, 11,5 V) für eine Laufzeit von ca. 5-6 Stunden
  • Sonstiges: Integrierte Webcam mit 1,3 Megapixel, integriertes Mikrofon, integrierte Stereo-Lautsprecher
  • Betriebssystem: Windows XP Home

Bluetooth oder UMTS sind optional und bei dem von mir gekauften Modell nicht vorhanden. Es werden mittlerweile aber auch Varianten des NC10 mit Bluetooth und integriertem UMTS-Modul mit oder ohne entsprechenden Mobilfunkvertrag angeboten.

Praktische Erfahrungen

Verarbeitung, Akkulaufzeit

Auf den ersten Blick fällt die sehr gute Verarbeitung auf – das Gehäuse hat ein recht ansprechendes Design und die Tastatur ist durch ihre Größe und Aufteilung sehr gut benutzbar. Einzig das Touchpad ist etwas klein ausgefallen. Das Display mit großem Blickwinkel ist matt und nicht spiegelnd und die gesamte Gehäuseoberfläche ist durch eine rauhe Oberflächenstruktur wenig anfällig für Fingerabdrücke.

Besonders positiv macht sich der große Akku bemerkbar – 5 Stunden mit einer Ladung sind bei normaler Nutzung überhaupt kein Problem. Trotzdem schließt der Akku bündig mit dem Gehäuse ab und braucht nur auf dem Gehäuseboden etwas zusätzlichen Platz, was aber nicht wirklich stört.

Samsung NC10

Eine weitere, sehr angenehme Eigenschaft – der Lüfter. Obwohl die CPU nur 2,5 Watt Verlustleistung hat, verfügen dennoch fast alle Netbooks über einen Lüfter, da der Chipsatz deutlich mehr Abwärme produziert. Aufgrund des begrenzten Platzangebots fallen diese Lüfter entsprechend klein aus und machen sich oft durch ein lautes Betriebsgeräusch bemerkbar, wie z.B. beim Acer Aspire One oder dem Asus EeePC 1000H. Nicht so beim Samsung NC10 – der Lüfter ist kaum wahrnehmbar und lässt sich zusätzlich im BIOS auch so einstellen, dass er in einem langsamen (und entsprechend leisen) Dauerbetrieb arbeitet. Trotzdem bleibt das Gerät auch bei längerer Nutzung sehr kühl. Bei genauerer Betrachtung wird auch klar, warum: Am Gehäuseboden sind großzügig gestaltete Belüftungsschlitze, durch die kühle Luft direkt auf das Kühlblech von CPU und Chipsatz geführt wird. Die warme Abluft kann dann an der Gehäuseseite austreten, ggf. unterstützt durch den Lüfter.

Samsung NC10

Die Aufrüstung des Arbeitsspeichers ist ebenfalls recht einfach – man muss dazu nur die entsprechende Abdeckung am Gehäuseboden öffnen und kann das vorhandene Speichermodul austauschen. Der ganze Vorgang ist auch im Handbuch beschrieben und ohne Garantieverlust möglich. Ich habe das vorhandene Modul durch einen 2 GB-Riegel von Corsair ausgetauscht, der auch problemlos erkannt wurde.

Die Lautsprecher wurden in verschiedenen Tests als äußerst bescheiden in der Qualität beurteilt. Nun ja, man kann von den verbauten Mini-Lautsprechern auch keine Klangwunder erwarten. Über den vorhandenen Kopfhörer-Anschluß bekommt man aber einen durchaus brauchbaren Klang und für Systemklänge oder ein kurzes Video reichen die Lautsprecher auf jeden Fall aus.

Tastatur

Die Tastatur ist bei einem Gerät dieses Formats natürlich etwas eingeschränkt in ihrer Größe – sie lässt sich dennoch recht gut bedienen und erreicht fast das Format einer regulären PC-Tastatur.

Die Cursortasten samt „Bild auf“ und „Bild ab“ liegen rechts, unterhalb der rechten Umschalttaste als eigener Block – ein Vorteil gegebenüber dem Asus EEE PC, bei dem die Tasten in einer Reihe mit der sehr kleinen Umschalttaste angeordnet sind und keine eigenen Tasten für „Bild auf“ und „Bild ab“ bieten.

Die Taste für die Zeichen „<“ und „>“ hat eine ungewohnte Anordnung im Layout – sie liegt nämlich nicht auf der linken Seite, wo man sie erwartet, sondern rechts, direkt neben der rechten Umschalttaste, die dadurch auch schmaler ist, als gewohnt. Für Vielschreiber kann das anfangs Probleme bereiten.

Software

Vorinstalliert ist bereits Windows XP Home mit etlichen Tools. Installationsmedien für Betriebssystem und Treiber werden aber mitgeliefert – wobei man dafür aber ein externes DVD-Laufwerk mit USB-Anschluß separat benötigt.

Beim ersten Start wird man zunächst gefragt, welche Sprachversion man verwenden will und wie man die Festplatte aufteilen möchte. Es werden dann zwei Partitionen für Betriebssystem und Daten angelegt, wobei die zweite Partition später auch für eine Vollsicherung der Systempartition verwendet werden kann. Darüber hinaus existiert eine spezielle Partition mit 6 GB, die für Windows nicht sichtbar ist und auf der ein Rettungssystem – „Recovery Solution III“ – für Datensicherung und -wiederherstellung vorhanden ist.

Von den vorinstallierten Tools braucht man eigentlich nichts außer dem „Easy Display Manager“, der u.A. dafür sorgt, dass die Funktionstasten für Displayhelligkeit, Lautstärke oder WLAN benutzbar sind. Alle anderen Tools kann man auch deinstallieren. Mit dem Display Manager kann man auch sehr einfach mit einem Tastendruck zwischen Display und externem Monitor umschalten – wobei verschiedene Varianten möglich sind: Bild nur intern oder extern, „Clone“-Modus mit demselben Bild auf dem Display und externem Monitor oder Erweiterung des Desktops, so dass auf dem Display und externem Monitor verschiedene Inhalte angezeigt werden können.

Bei der Benutzung der Funktionstasten bekommt man auch eine optische Rückmeldung mit halbtransparenten Symbolen auf dem Display:

Samsung NC10 Samsung NC10
Samsung NC10 Samsung NC10

Sehr angenehm: Displayhelligkeit und WLAN-Unterstützung können im BIOS auch so eingestellt werden, dass die zuletzt vorgenommene Einstellung auch nach einem Neustart und unabhängig von Akku- oder Netzbetrieb erhalten bleiben.

„Recovery Solution III“

Wie schon erwähnt, findet sich neben dem eigentlichen Betriebssystem eine spezielle Partition für ein Rettungssystem, das Samsung als „Recovery Solution III“ bezeichnet. Dieses System kann bei Bedarf beim Einschalten über das BIOS gestartet werden, indem man beim Booten [F4] drückt, bevor das reguläre Betriebssystem startet. Tatsächlich handelt es sich dabei um eine minimale Windows-Installation (vermutlich eine PE-Umgebung), in der ausschließlich die Software für die Datensicherung bzw. -wiederherstellung ausgeführt wird.

Obwohl ich anfangs skeptisch war – das System funktioniert sehr gut. Nach dem ersten Start wird als Teil der Grundinstallation der Ausgangszustand des Systems gesichert. Darüber hinaus kann man jederzeit die Systempartition mit dem Betriebssystem vollständig auf der Datenpartition als Image sichern oder bei Bedarf wiederherstellen. Da die Sicherungssoftware unabhängig vom installierten Betriebssystem zur Verfügung steht, stellt sie damit eine echtes Notfallsystem dar, falls das System aufgrund von Schadsoftware oder fehlerhaften Treibern o.Ä. wiederhergestellt werden muss. Eine Sicherung auf externe Medien, wie USB-Sticks, ist auch möglich.

Samsung NC10 Recovery Samsung NC10 Recovery

BIOS

Anbei noch Screenshots der BIOS-Einstellungen (Version 04CA) – für ein Netbook kann man hier sehr viele Dinge beeinflussen, wie z.B. Lüftersteuerung oder das Verhalten der Display-Einstellung und WLAN. Auch PXE-Boot über’s Netz ist möglich.

Fazit

Gemessen am Preis von unter 400 EUR (Stand Anfang 2009 – je nach Händler schon ab ca. 375 EUR) kann ich das Samsung NC10 uneingeschränkt empfehlen. Es ist sehr gut verarbeitet, mit etwa 1,3 kG nicht zu schwer, läuft über 5 Stunden mit einer Akkuladung und bietet viele nützliche Details, wie die leichte Erweiterbarkeit des Arbeitsspeichers, die dauerhaft einstellbare Display-Helligkeit oder WLAN-Einstellung und viele Möglichkeiten zur Anpassung im BIOS. Der Lüfter ist auch nach mehreren Stunden Dauerbetrieb kaum zu hören, die verbaute Festplatte von Samsung ist ebenfalls nahezu lautlos und das Gerät entwickelt kaum Wärme – ein Punkt, der bei vielen anderen Netbooks oft ein Problem darstellt. Schließlich bekommt man auch ein gutes Display, dass nicht spiegelt – heutzutage schon eine Seltenheit auch bei vielen „großen“ Laptops.

Nur die fehlende Bluetooth-Unterstützung und das kleine Touchpad sind Kompromisse, auf die man sich einlassen muss – aber für einen höheren Preis gibt es das NC10 auch mit Bluetooth and UMTS. Dennoch – das Touchpad ist trotzdem noch gut benutzbar und Bluetooth kann mit einem Mini-USB-Adapter auch leicht nachgerüstet werden. Mit einer geeigneten Tasche, die ausreichend Platz bietet (z.B. „HAMA Comfort“ für 10,2″-Netbooks) kann man den Adapter auch dauerhaft am Gerät lassen.

Update nach dem ersten Jahr

Mittlerweile benutze ich das Gerät etwas über ein Jahr ziemlich regelmäßig – nicht täglich, aber doch mindestens mehrmals pro Woche. Der gute Eindruck vom Anfang ist geblieben. Die Akkulaufzeit hat sich in dieser Zeit kaum verringert und alles am Gerät funktioniert immer noch einwandfrei.

Den ursprünglich extern verwendeten Bluetooth-Adapter habe ich intern nach der Anleitung in http://forum.modopo.com/technik-und-internet/t-27761-bluetooth-intern-nachruesten-am-samsung-nc10.html eingebaut – ein passender Anschluß am Mainboard ist dafür vorhanden, für den nur ein passender Stecker beschafft werden musste und ein paar Lötarbeiten am Adapter erforderlich waren. Die Akkulaufzeit hat sich durch die permanente Bluetooth-Unterstützung erfreulicherweise nicht wesentlich verringert – und habe ich nun alle USB-Ports frei und mobile Internetnutzung über ein Mobiltelefon ist so auch sehr komfortabel. Auch Präsentationen über den VGA-Ausgang an einem Beamer und Fernsteuerung via Bluetooth vom Mobiltelefon aus sind kein Problem – und haben manches Mal schon zu erstaunten Blicken geführt ;-)

Samsung NC10 mit nachgerüstetem Bluetooth-Adapter

Nachdem SSDs mittlerweile (Stand Ende 2010) auch halbwegs bezahlbar sind und ich kaum mehr als etwa 30-40 GB Speicherplatz nutze, wurde die interne Festplatte zwischenzeitlich auch durch eine SSD ersetzt (konkret eine OCZ Vertex 2 Extended mit 60 GB), die deutlich schneller ist. Dadurch ist der Start des Betriebssystems und Anwendungen jetzt nur noch eine Sache von Sekunden und Erschütterungen im laufenden Betrieb sind auch kein Problem mehr.

Reparatur nach drei Jahren

Nach ziemlich genau drei Jahren zeigen sich Verschleißerscheinungen: Das Display funktioniert nicht mehr zuverlässig. Mit etwas Geschick kann man sowas aber reparieren…

Siehe dazu auch den ausführlichen bebilderten Artikel.

Ansonsten funktioniert das Netbook immer noch einwandfrei und nach der Reparatur sicher noch eine ganze Weile.

Weblinks

Leider neigt Samsung dazu, die URLs häufig zu ändern – ich versuche, sie aktuell zu halten, aber die Links funktionieren u.U. nicht mehr.

15 Gedanken zu „Samsung NC10“

  1. Dittmar George

    Hallo hätte bitte eine frage,ich möchte auf meine Netbook Samsung

    NC10-JP05DE die C Platte Formatieren.möchte sie blatt machen

    Wie komme ich ins Bios.habe schon alles versuch,komme nicht Rein

    Wäre Nett wenn Sie mir weiter helfen könnten.

    Ich bedanke mich schon im vorraus.

    Mit freundlichen Grüßen George.

    1. Arno Welzel Arno Welzel

      In das BIOS kommt man, indem man beim Einschalten [F2] drückt.

      Die Festplatte kann man aber im BIOS nicht formatieren – dazu benötigt man ein Boot-Medium mit Windows oder Linux auf USB-Stick oder eine CD/DVD in einem extern angeschlossenen Laufwerk. Man bootet das System dann von USB und kann mit dem so gestarteten System die interne Festplatte formatieren (oder z.B. Windows auch neu installieren).

  2. Wilma Steinkellner

    Hallo Arno, ich habe mir gestern 14.3.2015 auch so ein NP NC10 von samsung gekauft, ein 4 Jahre altes, gebrauchtes um 100 Euro. Jetzt stelle ich fest, dass es sehr langsam ist und beim einschalten und hochfahren schon mal nicht „von der Stelle“ kommt – gestern hab ich es laufen lassen, dann war der Bildschirm schwarz und dann hat es nicht reagiert, egal, was ich versucht habe, dann hab ich es ausgeschalten – brutal – wie Stromausfall – heute Früh beim Hochfahren dann brauchte es natürlich besonders lange – musste sich erst mal neu ordnen….usw. Was kann ich tun, dass es schneller wird? Danke für Deine Hilfe und Liebe Grüße Wilma

    1. Arno Welzel Arno Welzel

      Am sichersten: Betriebssystem neu installieren – ggf. mit einem externen USB-CD/DVD-Laufwerk, wenn es Windows sein soll oder Ubuntu Linux in der 32-Bit-Version. Für Ubuntu gibt es auf http://wiki.ubuntuusers.de/Live-USB eine Anleitung, wie man den USB-Stick zum Booten erstellt.

      Um von einem entsprechend vorbereiteten USB-Stick oder einem externen USB-CD/DVD-Laufwerk zu starten, beim Einschalten des NC10 die Taste [F2] drücken (ggf. mehrfach) und im BIOS die Boot-Reihenfolge so ändern, dass zuerst von USB gebootet wird.

      1. wilma steinkellner

        Omg, da kenn ich mich leider nicht aus.
        Um ehrlich zu sein, ich habe das Wort Ubuntu noch nie gehört.
        Leider hab ich dem Privatverkäufer vertraut.
        Es scheint, als hätte ich da einen Míst gekauft.
        Tja…. das war wohl nicht klug von mir.
        Aber danke für Deine Antwort.
        LG Wilma

        1. Arno Welzel Arno Welzel

          Es muss ja auch nicht Linux sein – aber generell sollte man bei gebrauchten Computern von privat das Betriebssystem neu installieren, da man sonst nie sicher sein kann, ob das vorhandene System OK ist. Ausnahme sind höchstens Händler, die gebrauchte Geräte mit offizieller Garantie und vorinstalliertem Betriebssystem verkaufen (z.B. Quant Electronic)

  3. Karsten Ernst

    Was kann ich tun wenn das NC10 nicht mehr startet? Egal ob mit Akku oder ohne mit Stromkabel. Es tut einfach nix mehr. Bei Kabelbetrieb leuchtet entsprechendes Lämpchen. Aber er geht nicht mehr an.

    1. Arno Welzel Arno Welzel

      Tut mir leid – dafür habe ich leider auch keine Lösung. So einen Fall habe ich bisher noch nicht selbst erlebt.

      1. Arno Welzel Arno Welzel

        Ergänzung: Wenn man bei Google nach „NC10 startet nicht mehr“ sucht, findet man auch das hier: http://www.hardwareluxx.de/community/f100/samsung-nc10-startet-nicht-mehr-power-led-leuchtet-836462.html.

        Zitat daraus:

        „einfach nur die RAM-Abdeckung aufschrauben und entweder unter dem RAM-Riegel (nach Ausbau) oder bei meinem Modell (np-nc10-jp01de) rechts neben dem RAM-Sockel unter einer schwarzmatten Aufkleber-Schicht dort wo rtc-reset steht die beiden Lötzinn-Berge mit einem Schlitzschraubendreher (oder ähnlichem, auch eine blanke Büroklammer sollte reichen) für mehrere Sekunden überbrücken bzw kurzschliessen.

        Danach läuft er wieder.“

  4. Sebastian W.

    Hi, welchen Stecker (Hersteller, Typ) benötigt man für das Bluetooth Modul? Ist die Buchse schon auf dem Mainboard?

    1. Arno Welzel Arno Welzel

      Der Hersteller und Modell sind egal. Die Buchse auf dem Mainboard war zumindest bei meinem Modell (KA01-DE) bereits vorhanden. Entscheidend ist, dass das Modul intern mit 3,3V arbeitet, da die Buchse nur 3,3V und nicht 5V liefert. Die Stromversorgung wird dann hinter dem Regler auf dem Modul angelötet.

      In dem verlinkten Forenbeitrag (http://forum.modopo.com/technik-und-internet/t-27761-bluetooth-intern-nachruesten-am-samsung-nc10.html) gibt es weitere Details dazu (Bezugsquelle für den Stecker, genaue Anschlußbelegung etc.)

  5. Chris

    Hi.
    Du bist ja wirklich nett und beantwortest die seltsamsten Fragen hier :-)
    Ich möchte meinen NC-10 auch nicht wegwerfen, auch wenn ich mittlerweile ein anderes Teil habe.
    Hast du einen Tipp, wenn der Akku nach 9 Monaten AUS-geschaltet nicht mehr laden möchte? Kann man ihn ausgebaut langsam laden? Anschlussbelegung des Akku?
    Der NC startet durchaus noch, auch ohne Netzteil, aber Windows meldet halt sofort „Niedriger Akku Stand“. Mit Netzteil läuft alles, Ladeanzeige im Windows sagt aber immer 0% :-(

    1. Arno Welzel Arno Welzel

      Wenn der Akku mal diesen Zustand erreicht hat, wurde er wohl tiefentladen und ist damit kaputt. Eine vollständig Entladung zerstört den Akku leider dauerhaft und Du musst Dir wohl oder übel einen neuen Akku kaufen. Passende Ersatzakkus für den NC10 findet man im Netz ab ca. 20-25 EUR.

  6. Reinhard

    Hallo Arno,

    herzlichen Dank für Deine Beschreibungen! Ich besitze mein NC10 bereits seit 2008 und irgendwie hängt mein Herz daran. Mt Hilfe Deiner ausgezeichneten Anleitung habe ich im letzten Jahr die Festplatte gegen eine SSD getauscht. Das hat super funktioniert. Jetzt scheint auch mein Bildschirmkabel defekt zu sein (ich muss den Bildschirm immer sehr weit aufklappen, sonst wird er dunkel). Ich habe mir schon ein neues Kabel besorgt, der Wechsel steht bevor. Allerdings macht nun auch mein Lüfter Probleme: Er klappert und läuft unregelmäßig sowie außerdem recht laut. Ursprünglich hatte ich ja gehofft, dass er durch die SSD weniger – oder sogar überhaupt nicht – gebraucht wird. Aber das war leider ein Irrtum.
    Bevor ich einen neuen Lüfter kaufe: Hast Du Deinen schon einmal gereinigt? Kann man das? Und lohnt es? Oder sollte ich lieber gleich auf einen Austausch setzen? Was müsste man dabei beachten?
    Noch habe ich übrigens mein altes Windows XP darauf. Würde nach Deiner Erfahrung das Netbook mit einem Linux-Programm eventuell weniger heiß bzw. ruhiger laufen?
    Vielen Dank schon einmal für Deine Antworten!
    Reinhard

  7. Arno Welzel Arno Welzel

    Zur Frage bzgl. Lüfter: ich vermute, dass das Lager des Lüfters ausgeschlagen ist und daher die Geräusche kommen. Reinigen wird da nichts bringen. Linux statt Windows macht da auch keinen Unterschied, da CPU und Chipsatz auch unter Linux warm werden. Du wirst wohl einen neuen Lüfter brauchen.

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