Mal wieder Kommentar-Spam (mit unerwartetem Ende)

Heute hat jemand versucht als Kommentar zu meinem Artikel „Laufradbau“ folgenden Text unterzubringen:

Meine Tante möchte für ihre Tochter ein Laufrad zum Geburtstag schenken, weiß aber nicht wo sie nachschauen soll. Ich habe selber keine Ahnung und kann auch keins selber bauen. Aber jetzt suche ich für sie mit, da die Zeit knapp wird. Einen bestimmten Anbieter habe ich bereits im Auge, da ich viel gutes über den gelesen bzw. gehört habe. Ich sage meiner Tante einfach mal Bescheid dort sich umzuschauen.

Als URL des Kommentators „Julian“ wurde dann ein Online-Shop in Deutschland angegeben, der Kinderfahrräder und Zubehör verkauft – u.A. auch Laufräder, also Fahrräder ohne Pedale für Kleinkinder. Das hat mit meinem Artikel „Laufradbau“, wo es um das Einspeichen eines Rades geht, aber herzlich wenig zu tun. Genau deshalb moderiere ich alle Kommentare, bevor sie öffentlich erscheinen.

Ich habe dann an den vermeintlichen Kommentator wie auch an die offizielle Kontaktadresse des Online-Shops geschrieben und erklärt, dass ich solchen „Kommentar-Spam“ nicht will und daher gesperrt habe.

Ergebnis: ein Mitarbeiter des Online-Shops hat sich bei mir gemeldet und sich für die Umstände entschuldigt. Man würde solche Methoden sicher nicht einsetzen, um den Shop zu bewerben und hat um nähere Details gebeten, um das ggf. juristisch zu verfolgen.

Es folgte auch noch ein kurzes Telefonat, nachdem um Rückruf gebeten wurde (eine normale Telefonnummer am Sitz des Unternehmens), wo ich auch nicht den Eindruck hatte, es mit unseriösen Leuten  zu tun zu haben.

Ich muss zugeben – mit sowas hatte ich in der Tat nicht gerechnet.

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