Kategorie-Archiv: Umwelt

Stichwörter: Augsburg, Video

Abschaltung Block B im AKW Gundremmingen

Der Block B des AKW in Gundremmingen musste aufgrund eines fehlerhaften Ventils abgeschaltet werden. Das Ventil wurde im Rahmen einer Routineüberprüfung geöffnet, konnte aber nicht mehr geschlossen werden. Offiziell bestand keine Gefahr, da der ausgetretene Dampf im Sicherheitsbehälter verblieben sei.

Siehe dazu auch den Bericht in der Augsburger Allgemeine.

Mittlerweile wohne ich nicht mehr in Augsburg, das nur etwa 50 km von Gundremmingen entfernt ist. Aber Familie und Freunde habe ich immer noch dort. Ursprünglich sollte der Block B bereits im Jahr 2016 außer Betrieb gehen, bis die Laufzeit im Jahr 2010 noch einmal verlängert wurde. Aktuell ist noch eine Laufzeit bis Ende 2017 geplant. Siehe dazu auch die Laufzeiten beim Bundesamt für Strahlenschutz:

  • 31. Dezember 2017: Kernkraftwerk Gundremmingen B
  • 31. Dezember 2019: Kernkraftwerk Philippsburg 2
  • 31. Dezember 2021: Kernkraftwerke Grohnde, Gundremmingen C und Brokdorf
  • 31. Dezember 2022: Kernkraftwerke Isar 2, Emsland und Neckarwestheim 2

Energiereduzierte Lebensstile

Ein Film von der Hochschule Augsburg (Interaktive Medien/Kommunikationsdesign)
Forschungsprojekt e-transform.

Die Interviews sind aus dem Jahr 2014. In diesem Film kommen u.A. auch Nutzer/innen von Lastenrädern zu Wort und es gibt einen kurzen Bericht über die Critical Mass in Augsburg. Letztere wurde im November 2014 begleitet und Filmmaterial zur Verfügung gestellt, aus dem das damalige Video entstanden ist. Den im Film angesprochene Lastenradverleih „Max & Moritz“ erreicht man über die Website www.max-und-moritz.bike.

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Akute Unfallgefahr im AKW Gundremmingen

Laut der gestrigen Pressmitteilung der IPPNW besteht in Gundremmingen akute Unfallgefahr.

Zitat: „Der Turbinenkondensator kann jederzeit und mit erschreckend hoher Wahrscheinlichkeit ausfallen. Die Folge wäre ein plötzlicher Druckstoß im Reaktor, der den so genannten Auslegungsdruck weit überschreitet.“

Hmm… Gundremmingen ist von meinem Wohnort gerade mal 54 km entfernt…

Atomare Katastrophe im Meer?

Die russische Nordmeerflotte hat 1981 nach einem Störfall, bei dem neun Seeleute tödlich verstrahlt wurden, das Atom-U-Boot K-27 in der Arktischen See versenkt. Seitdem entweichen nach Angaben des Staatlichen Russischen Instituts für Strahlenschutz (IBRAE) jährlich rund 851 Millionen Bequerel Radioaktivität. Nun besteht die Gefahr einer unkontrollierbaren Kettenreaktion, die eine große Menge an Strahlung in kurzer Zeit freisetzt.

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