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Beiträge, die in keine andere Kategorie passen

Der WDR und das Thema „Leben im Rollstuhl“

Wenn man über das Thema „Leben im Rollstuhl“ berichten möchte, kann man sich mit betroffenen Menschen treffen und sich ihren Alltag zeigen lassen. Man kann aber auch einen Journalisten, der selbst keinen Rollstuhl braucht,  in einen Krankenhausrollstuhl setzen und ihn dann berichten lassen, wie das so ist. Meistens kommt dabei wenig sinnvolles heraus – auch hier wieder nur das übliche „oh die armen Menschen im Rollstuhl“. Auch die Frage, ob man mit einer Gehbehinderung Sex haben kann, durfte offenbar nicht fehlen m(.

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An open secret

Im Kontext der aktuellen Diskussion um sexuellen Mißbrauch in der Filmindustrie wurde auch ein bereits 2014 produzierter Film wieder bekannt, der den Mißbrauch von Kindern in der Filmindustrie von Kalifornien betrachtet und den damals kein Verleiher im Programm haben wollte – „An open secret“.

Diesen Film kann man sich bei Vimeo ansehen: https://vimeo.com/142444429

Discotheken meiner Jugend

Mittlerweile lebe ich ja schon gut anderthalb Jahre in Berlin und bekomme nicht immer mit, was in der alten Heimat so passiert. So hat schon letztes Jahr die älteste Discothek Augsburgs, das „Circus“, endgültig geschlossen, nachdem der Mietvertrag nicht mehr verlängert wurde. Siehe dazu auch den Artikel in der Augsburger Allgemeinen vom August 2016. Ich erinnere mich noch gut an die Jahre in den späten 1990ern, wo ich nicht weit davon entfernt im Georgs-Kreuzviertel gewohnt habe und fast jede Woche dort war.

Daneben gab es aber auch noch viele andere Läden: das „Life“ in der Hermannstraße, wo ich in den 1980ern die ersten Disco-Abende als Teenager verbracht habe und später der „Siedlerhof“ in der Hirblinger Straße im Bärenkeller, wo ich vor allem in den frühen 1990ern viel unterwegs war, die Wunderbar am alten Standort in der Fußgängerzone, das Jerome über der Filmbühne (die es auch schon lange nicht mehr gibt), Rockfabrik, Ostwerk, Mahagoni Bar (am alten Standort), Melodrom in Kaufbeuren, Kantine… ach, da werden Erinnerungen wach.

Meine Erfahrung mit Vasektomie

Auch wenn es noch ein bisschen dauert – aber ich gehe langsam auf die 50 zu und das Thema „Nachwuchs“ ist bei mir definitiv vorbei. Bisher habe ich Kondome verwendet, aber in einer festen Partnerschaft wäre es auch schön, wenn man darauf verzichten kann, ohne dass die Partnerin sich ständig Hormone zuführen oder eine Spirale in der Gebärmutter tragen muss.

Die Lösung für mich: Vasektomie – ein Eingriff, bei dem die Samenleiter durchtrennt werden. Die Spermien, die nun im Körper verbleiben, werden einfach abgebaut – sonst ändert sich nichts. Insbesondere bleibt der Hormonhaushalt unverändert und damit auch das sexuelle Empfinden. Auch das Ejakulat ändert sich nicht wesentlich in Menge oder Konsistenz, da die fehlenden Spermien einen Anteil von nur etwa 5% ausmachen.

Ich berichte hier über meine Erfahrungen mit dem Eingriff, um anderen Männern, die noch unschlüssig sind, ob sie so einen Eingriff vornehmen lassen sollen, die Ängste zu nehmen, die damit verbunden sein können.

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Gentrifizierung vor 30 Jahren

„Gentrifizierung“ – ein Begriff der  als typisches Phänomen der Gegenwart gilt. Tatsächlich gab es solche Entwicklungen aber auch schon vor 30 Jahren. Damals hatte man nur noch keinen Begriff dafür. In Augsburg, wo ich in den 1970ern als Kind mit meiner Familie hingezogen bin und bis 2016 gelebt habe, hatte sich schon vor über 30 Jahren eine Bürgerbewegung etabliert, die aus der verfallenen Altstadt einen lebenswerten Raum machen wollte und auch Mitbürger/innen aus anderen Kulturen und Nationen einbeziehen wollte.

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