Kategorie-Archiv: Allgemein

Beiträge, die in keine andere Kategorie passen

Meine Erfahrung mit Vasektomie

Auch wenn es noch ein bisschen dauert – aber ich gehe langsam auf die 50 zu und das Thema „Nachwuchs“ ist bei mir definitiv vorbei. Bisher habe ich Kondome verwendet, aber in einer festen Partnerschaft wäre es auch schön, wenn man darauf verzichten kann, ohne dass die Partnerin sich ständig Hormone zuführen oder eine Spirale in der Gebärmutter tragen muss.

Die Lösung für mich: Vasektomie – ein Eingriff, bei dem die Samenleiter durchtrennt werden. Die Spermien, die nun im Körper verbleiben, werden einfach abgebaut – sonst ändert sich nichts. Insbesondere bleibt der Hormonhaushalt unverändert und damit auch das sexuelle Empfinden. Auch das Ejakulat ändert sich nicht wesentlich in Menge oder Konsistenz, da die fehlenden Spermien einen Anteil von nur etwa 5% ausmachen.

Ich berichte hier über meine Erfahrungen mit dem Eingriff, um anderen Männern, die noch unschlüssig sind, ob sie so einen Eingriff vornehmen lassen sollen, die Ängste zu nehmen, die damit verbunden sein können.

Weiterlesen

Gentrifizierung vor 30 Jahren

„Gentrifizierung“ – ein Begriff der  als typisches Phänomen der Gegenwart gilt. Tatsächlich gab es solche Entwicklungen aber auch schon vor 30 Jahren. Damals hatte man nur noch keinen Begriff dafür. In Augsburg, wo ich in den 1970ern als Kind mit meiner Familie hingezogen bin und bis 2016 gelebt habe, hatte sich schon vor über 30 Jahren eine Bürgerbewegung etabliert, die aus der verfallenen Altstadt einen lebenswerten Raum machen wollte und auch Mitbürger/innen aus anderen Kulturen und Nationen einbeziehen wollte.

Weiterlesen

Berlin in den 1990ern

Heute habe ich ein interessantes Blog entdeckt, auf dem man Bilder aus Berlin in den 1990er Jahren findet, manche auch in direkter Gegenüberstellung zum gegenwärtigen Zustand der jeweiligen Orte:

http://90erberlin.tumblr.com

Für mich ist diese Bildersammlung interessant, weil ich Berlin selbst erst seit etwa 2008 kenne, mittlerweile aber auch hier lebe und viele der dort gezeigten Orte selber kenne.

Mal wieder Kommentar-Spam (mit unerwartetem Ende)

Heute hat jemand versucht als Kommentar zu meinem Artikel „Laufradbau“ folgenden Text unterzubringen:

Meine Tante möchte für ihre Tochter ein Laufrad zum Geburtstag schenken, weiß aber nicht wo sie nachschauen soll. Ich habe selber keine Ahnung und kann auch keins selber bauen. Aber jetzt suche ich für sie mit, da die Zeit knapp wird. Einen bestimmten Anbieter habe ich bereits im Auge, da ich viel gutes über den gelesen bzw. gehört habe. Ich sage meiner Tante einfach mal Bescheid dort sich umzuschauen.

Als URL des Kommentators „Julian“ wurde dann ein Online-Shop in Deutschland angegeben, der Kinderfahrräder und Zubehör verkauft – u.A. auch Laufräder, also Fahrräder ohne Pedale für Kleinkinder. Das hat mit meinem Artikel „Laufradbau“, wo es um das Einspeichen eines Rades geht, aber herzlich wenig zu tun. Genau deshalb moderiere ich alle Kommentare, bevor sie öffentlich erscheinen.

Weiterlesen

Berlin, ganz unten

Kürzlich bin ich auf ein Projekt aufmerksam geworden, dass jene Menschen in Berlin zeigt, denen es nicht so gut geht – „Streets of Berlin“, ein YouTube-Kanal (Link) mit Interviews und Geschichten mit Menschen, die auf den Straßen von Berlin leben.

Wohnen in Berlin, Teil 5

Siehe auch Teil 1, Teil 2, Teil 3 und Teil 4.

Herbst und Winter in Berlin…

Mittlerweile lebe ich fast neun Monate in dieser Stadt und habe bald einmal alle Jahreszeiten hier erlebt. Es war zweifellos eine gute Entscheidung, im Frühling umzuziehen und nicht im Winter – denn der kann in Berlin mitunter sehr ungenehm sein. Die Gruppe Seeed hat es in ihrem Lied „Dickes B“ ganz treffend ausgedrückt: „Dickes B, home an der Spree, im Sommer tust Du gut und im Winter tut’s weh.“

Weiterlesen