Dialog mit der Augsburger Polizei zur Critical Mass

Wie ich kürzlich berichtet habe, haben einige Teilnehmer der Critical Mass in Augsburg offenbar ein Problem mit der Teilnahme der Fahrradstreife der Augsburger Polizei.

Um den Spekulationen über Gründe und Konsequenzen der letzten Mitfahrt etwas Einhalt zu gebieten, habe ich mich zusammen mit einem Bekannten heute mittag mit Herrn Eisele auf dem Revier in der Frölichstraße persönlich getroffen und darüber gesprochen.

Herr Eisele wird, so er es mit seinem Dienstplan vereinbaren kann, auch auf der nächsten Critical Mass erscheinen, die Sache nochmal genauer erklären und nicht mitfahren.

Die wesentlichen Punkte (das ist keine offizielle Stellungnahme der Polizei, sondern nur das, was uns im Gespräch vermittelt wurde und was wir selbst gesehen haben):

  • Es ist nicht geplant, die Critical Mass nun dauerhaft zu „beobachten“ oder gar zu „überwachen“, weil es dafür auch gar keinen Anlass gibt.
  • Es gibt keine Bestrebungen, die Critical Mass auf irgendeine Weise zu behindern oder gar zu verbieten. Die Critical Mass wird sogar ausgesprochen positiv wahrgenommen. Dass manche Kollegen das in der Vergangenheit anders gesehen haben, mag sein – aber auch Polizisten sind nur Menschen und nicht jeder Polizist ist auch privat ein leidenschaftlicher Fahrradfahrer.
  • In dem Bericht, den Herr Eisele geschrieben hat, ist nichts enthalten, was die Critical Mass negativ darstellt oder gar Konsequenzen für einzelne Teilnehmer haben könnte. Das liegt auch gar nicht im Interesse von Herrn Eisele, ganz im Gegenteil – und nein, es wurden auch keine Aufzeichnungen zu einzelnen Personen gemacht.

In diesem Sinne – auf zur nächsten Critical Mass und nicht immer nur das schlimmste vermuten! Es wäre toll, wenn diesmal viele Menschen dabei sind (und hoffentlich das Wetter mitspielt)! Ich bin diesmal auch mit einem ganz besonderen „Fahrrad“ dabei ;-).

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