Critical Mass im Juni 2014

Im Juni 2014 war ich wieder bei der Critical Mass in Augsburg dabei (siehe auch die obligatorische Streckenaufzeichnung im GPX-Viewer). Diesmal waren etwa 35 Leute dabei – ich habe aber nicht genau nachgezählt. Schade – bei dem angenehmen sommerlichen Wetter hätte ich mit mehr gerechnet. Aber die Fußball-WM war wohl wichtiger.

Ausnahmsweise ging die Tour heute nicht erst in Richtung Frauentorstraße und Fischertor, sondern genau in die entgegengesetzte Richtung über die Maximilianstraße.

Leider wurde die Tour diesmal an einem Kreisverkehr in Pfersee von einem älteren Herrn massiv bedrängt, der wartende Autofahrer in die Gruppe (die ein paar Runden im Kreisverkehr gedreht hat) hineinführen wollte und sich sowohl verbal wie auch handgreiflich gegen die Gruppe gewendet hat. Der Mann war dabei selber auf seinem Fahrrad unterwegs! Schade – offenbar hat er die CM nur als Aktion von „Chaoten“ gesehen, die sich gegen „brave Bürger“ auflehnen. Dabei sind diesmal auch mehrere Kinder mit ihren Eltern mitgefahren und die „Chaoten“ sind meist andere Verkehrsteilnehmer.

In solchen Situationen gilt: Ruhe bewahren! Jede Diskussion ist da sinnlos und führt am Ende nur zu noch mehr Frust oder gar handgreiflichen Konflikten. Nach ein paar Minuten war der Spuk auch schon wieder vorbei und es wurde niemand verletzt.

Im weiteren Verlauf gab es noch einige Autofahrer, die es offenbar sehr eilig hatten und nicht mal die paar Minuten warten wollten, bis die Gruppe an der Ampel vorbei ist oder sie gefahrlos überholen können – erfreulicherweise ist auch dabei niemand zu Schaden gekommen. Auch mit der Polizei gab es keinerlei Konflikte.

Sehr schön: In manchen Ecken der Stadt ist die CM mittlerweile bekannt und wird von Anwohnern durchaus auch positiv aufgenommen.

2 Gedanken zu „Critical Mass im Juni 2014“

  1. Christoph

    Wie lange fahrt Ihr in der Regel? Ich komme im August aus Köln zur CM Augsburg und wollte danach zum Fußball. Das passt, oder?

    1. Arno Welzel

      Meistens geht es etwa anderthalb Stunden. Aber man muss auch nicht die ganze Tour mitfahren, wenn es einem zu lange wird.

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