Postgrey startet nicht

Vor kurzem habe ich bemerkt, dass Greylisting auf meinem Server nicht mehr funktioniert hat. Die Ursache war, dass der dafür verwendete Dienst „postgrey“ nicht mehr gestartet hat.

Ein manueller Start mit der Kommandozeile war noch möglich, nicht aber der Start als Daemon.

Eine schnelle Korrektur ist es, die Datei /etc/sbin/postgrey wie folgt zu ändern: In der ersten Zeile ist der Shebang anzupassen.

Alt:

#!/usr/bin/perl -T -w

Neu:

#!/usr/bin/perl -w

Damit wird das Scripts allerdings auch weniger sicher. Die bessere Lösung ist die Anpassung des Scripts wie auf https://github.com/yasuhirokimura/postgrey/commit/9673b54064691a5b9c295ffea340d8a1f9ee1cb8 beschrieben.

Siehe dazu auch https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source/postgrey/+bug/1252441.

Wohnen in Berlin, Teil 4

Siehe auch Teil 1, Teil 2 und Teil 3.

… oder auch: „heute mal in die Sauna“.

Vor ein paar Tagen habe ich mir unglücklicherweise einen „Hexenschuss“ eingefangen, mit entsprechenden Schmerzen im Rücken. Ein Rat vom Arzt war die regelmäßige Anwendung von Wärme. Auch der Besuch in einer Therme wäre dafür durchaus angebracht.

Eine Einrichtung dieser Art, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln von mir aus leicht erreichbar ist, sind die Thermen an der Heerstraße.

Thermen an der Heerstraße

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Fritz!Box 7390 mit Fritz!OS 6.69-42088

Wie ich in meinem Artikel über die Fritz!Box 7390 als SmartHome-Zentrale geschildert habe, passiert es leider gelegentlich, dass einige der „Comet DECT“-Thermostate mit dem derzeit noch aktuellen Fritz!OS 6.51 die Verbindung verlieren, diese aber nicht mehr automatisch aufbauen. Aktuell, Stand 22. November 2016, warte ich noch auf eine Rückmeldung seitens AVM zu den von mir geschickten Support-Dateien von zwei solcher Ereignisse.

Unabhängig davon wurde mir von AVM bei meiner ersten Anfrage schon empfohlen, die aktuelle Labor-Version der Firmware zu testen, was aktuell Fritz!OS 6.69-42088 ist. Da sämtliche Daten auf der Fritz!Box erhalten bleiben, ist das für mich auch kein großes Problem. Es muss sich noch in den kommenden Tagen zeigen, ob die sporadischen Verbindungsprobleme mit den Thermostaten damit behoben sind.

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Ruhe in Frieden, Helmut Hullen

Erst heute morgen habe ich mitbekommen, dass Helmut Hullen, den ich seit etlichen Jahren aus diversen Diskussionen im Usenet kannte, am 19. September 2016 im Alter von nur 71 Jahren gestorben ist.

Auch wenn wir im Usenet selten einer Meinung waren und uns nie persönlich kennengelernt haben, dennoch an dieser Stelle nachträglich mein aufrichtiges Beileid an seine Freunde und Familie.

IP-Telefonie und SmartHome mit der Fritz!Box 7390

Anfang August 2016 bin ich in eine andere Wohnung umgezogen und nutze dort VDSL2 von der Telekom mit 50 MBit/s Downstream und 10 MBit/s Upstream an einer Fritz!Box 7390. Da es sich um einen neuen Anschuß handelt, erfolgt die Telefonie über eine IP-Verbindung statt ISDN. Ein Splitter entfällt dadurch, so dass nur noch ein Kabel direkt vom TAE-Anschluß zur Fritz!Box benötigt wird.

Neben der Fritz!Box kommen zwei DECT-Telefone von AVM (MT-F und C4) sowie mehrere „Fritz!DECT 200“-Schaltsteckdosen und einige Heizungsthermostate „Comet DECT“ zum Einsatz (letztere wurden auch von AVM auf der IFA 2016 unter dem eigenem Namen als „Fritz!DECT 300“ angekündigt).

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Wohnen in Berlin, Teil 3

Siehe auch Teil 1, Teil 2.

Mittlerweile lebe ich ein halbes Jahr, in Berlin – davon fast drei Monate in der neuen Wohnung. Mittlerweile kann ich sagen, dass ich angekommen bin, auch wenn es noch viele unbekannte Ecken in der Stadt gibt und es noch viel zu entdecken gibt. Meine Wege in’s Büro und zu Freunden finde ich mittlerweile auch ohne Karte und ich genieße es immer noch sehr, mit dem Fahrrad die meisten Strecken fahren zu können.

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TLS mit Let’s Encrypt

Ab sofort verwende ich für alle Serverdienste (Web, E-Mail, XMPP etc.) TLS-Zertifikate von Let’s Encrypt.

Dabei handelt es sich nicht um eine Zertifizierungsstelle (CA) im klassischen Sinn, sondern um eine Initiative, die ursprünglich von Mozilla, der EFF und der Universität von Michigan gegründet wurde und mittlerweile von der Internet Security Research Group (ISRG) angeboten wird. Das Ziel von Let’s Encrypt ist es, Verschlüsselung von Websites überall zu ermöglichen, indem man die nötigen Zertifikate kostenlos herausgibt. Seit April 2016 ist Let’s Encrypt nicht mehr länger Beta, sondern ganz offiziell in Betrieb.

Um Let’s Encrypt nutzen zu können, ist ein Client erforderlich, der die Zertifikate regelmäßig über das „ACME“-Protokoll erneuert, da ein ausgestelltes Zertifikat nur für drei Monate gültig ist. Ich nutze dafür das Shell-Script getssl, mit dem der Ablauf einfach automatisiert werden kann. Dieses Script wird per cron-Job täglich aufgerufen, überprüft das Alter der Zertifikate und erneuert sie bei Bedarf. Es sorgt auch dafür, dass betroffene Dienste ihre Konfiguration neu laden oder neu gestartet werden, wenn nötig.

Thing 1.09 als Download

Auf dem VCFB2016 wurde ich mehrfach nach einer Kopie von „Thing“ gefragt. Zwar ist Thing schon seit 2011 offiziell Open Source (die neuesten Quellen gibt es hier: http://www.atariforge.org/gf/project/thing/scmsvn/), aber es hat nicht jede/r die Möglichkeit, daraus eine lauffähige Version zu erstellen.

Daher stelle ich hiermit die letzte offizielle Version von Thing (1.09) von mir als Download zur Verfügung, so wie sie damals angeboten wurde:

Download Thing 1.09 als LZH-Archiv

Download Thing 1.09 als ZIP-Archiv

Wer es benötigt, findet hier auch den Editor für die Icon-Zuordnungen (die Dateien THINGICN.APP und THINGICN.RSC kopiert man in das Programmverzeichnis von Thing, wo sich THING.APP befindet):

Download Thing Icon-Editor als ZIP-Archiv

Da es sich hier noch um die damalige Shareware-Version handelt, die einen Key benötigt, anbei auch ein passender Key:

Name: OpenSource
Key: xh4aaz4v

Viel Spaß damit!