Thema: Computer

Software, Hardware & Hacks

Warum DAVDroid in DAVx5 umbenannt wurde

Für die Synchronisation von Adressbüchern und Kalendern auf meinem Android-Smartphone nutze ich schon lange DAVDroid, was Open Source und auch bei F-Droid zu finden ist. Allerdings heißt DAVDroid jetzt DAVx5 – warum?

Die Gründe erfährt man in diesem Tweet – die Nutzung von „droid“ als Teil eines Namens verletzt ein Markenrecht von Lucasfilm. Siehe dazu auch diesen ausführlichen Artikel bei Priceonomics (in Englisch). Der Anbieter von DAVDroid hat sich daher entschlossen, den Namen in „DAVxxxxx“ zu ändern, und „xxxxx“ durch „x5“ zu ersetzen – auch wenn die offizielle Erklärung dazu etwas augenzwinkernd etwas anderes behauptet ;-).

Schneller Internetzugang

Ab sofort habe ich einen VDSL100-Internetzugang der nominell 100 MBit/s in Empfangsrichtung und 40 MBit/s in Senderichtung zur Verfügung stellt (vorher: 50 und 10 MBit/s).

Auch wenn die real erreichbaren Geschwindigkeiten etwas darunter liegen, ist der Upload von Daten immer noch mehr als drei Mal so schnell :-).

Technik für Helikoptereltern

Das Thema „SmartHome“ treibt mitunter seltsame Blüten. Es gibt Sensoren, mit denen man erkennen kann, ob ein Fenster oder eine Tür geöffnet werden. Gedacht ist das z.B. für Alarmanlagen. Die Firma Telekom hat sich noch eine weitere Funktion dafür ausgedacht: Helikoptereltern können sich per Nachricht auf ihr Smartphone informieren lassen, wenn ein Schrank in der Küche geöffnet wird, in dem sich die Putzmittel befinden.

https://www.telekom.de/zuhause/smarthome/funktionen/kindersicherheit

Ich frage mich, wie wir in den 1970ern aufwachsen konnten mit dem ständigen Risiko einer Putzmittelvergiftung. Und ist es nicht sehr störend, wenn man eine Nachricht auf dem Smartphone bekommt, nur weil man einen Schrank öffnet? Die Technik kann ja nicht unterscheiden, wer die Tür geöffnet hat.

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BBC Computer Literacy Project

In den 1980er Jahren hat die BBC die Welt der Computer im Rahmen der nationalen Initiative „The Computer Literacy Project“ erkundet und über fast ein Jahrzehnt zahlreiche Sendungen dazu produziert.

Dieses Material ist nun als Archiv verfügbar, in dem man alle alten Sendungen noch einmal ansehen kann. Auch die damals entwickelten Programme für den „BBC Micro“ kann man in einem Emulator direkt im Browser ausführen:

https://computer-literacy-project.pilots.bbcconnectedstudio.co.uk/

Segmentanzeigen zum spielen

Fast jede/r kennt vermutlich Anzeigen, deren Zeichen aus Segmenten zusammengesetzt sind.

Auf https://aresluna.org/segmented-type/ findet einen Emulator dafür, der verschiedene Formen von 8 bis 93 Segmenten pro Zeichen darstellt. Man kann beliebige eigene Texte eingeben und mit dem angezeigten Text zwischen den verschiedenen Anzeigevarianten wechseln.

Erinnert sich noch jemand an die Zeit, als die ersten Flipper mit 14-Segment-Anzeigen aufgekommen sind, die neben dem Punktestand auch alle möglichen Meldungen angezeigt haben?

Erfahrungen mit Nextcloud

Schon vor vielen Jahren habe ich mir OwnCloud angesehen, das erstmals 2010 veröffentlicht wurde und eine Alternative zu kommerziellen Diensten wie DropBox oder Google bieten wollte. Die Idee war gut, nur an der Umsetzung und der Sicherheit mangelte es anfangs noch, was mich von der dauerhaften Nutzung abgehalten hatte.

Für den Austausch von Dateien hatte ich später als Alternative Seafile entdeckt. Für Adressen und Termine habe Baïkal verwendet, um mit CalDAV und CardDAV den Stand zwischen meinen Android-Geräten und verschiedenen Computern abzugleichen. Hinzu kommt Roundcube als Webmail-Client mit einer Erweiterung für die Nutzung des Adressbuchs aus Baïkal über CardDAV.

Auch wenn diese Konstellation grundsätzlich funktioniert hat, gab es Schwächen: ein browserbasierter Kalender existiert nicht und Baïkal wird schon seit längerer Zeit nicht mehr aktiv weiterrentwickelt – die aktuellste Version ist vom August 2016 (siehe Release-Seite bei Github).

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MouseJack und Logitech

Falls jemand drahtlose Tastaturen und Mäuse benutzt, sollte er sich der Risiken bewusst sein. Eine Meldung dazu bei heise.

Zumindest von Logitech gibt es ein Firmware-Update, dass diese Probleme behebt:

Meldung bei Logitech zu „MouseJack“

Das angebotene Installationsprogramm prüft auch, ob ein Update erforderlich ist. So habe ich festgestellt, dass selbst der Unifying Receiver einer neuen, erst im Januar 2018 gekauften Tastatur (K270) noch mit einer alten Firmware ausgestattet war.

Nur wenn das Update-Tool meldet, dass die vorhandenen Geräte aktuell sind, besteht keine Gefahr.