Thema: Computer

Software, Hardware & Hacks

Home Assistant

Tasmota, ÜbersichtKürzlich habe ich mich mit einem kleinen Bastelprojekt befasst: Erweiterung eines IKEA Vindriktning Luftqualitätssensors mit einem D1 Mini, um die Daten auszulesen und über MQTT an einen Server weiterzuleiten.

Zum Umbau siehe auch das Github-Repository von Sören Beye. Ich nutze allerdings statt dieser Firmware Tasmota, was deutlich komfortabler in der Einrichtung und Konfiguration ist. Siehe dazu auch den Tasmotizer bei Github.

Bei der Suche nach einem geeigneten Server bin ich sehr schnell bei Home Assistant gelandet. Das ist eine freie Softwarelösung für die Integration zahlreicher Smart Home-Geräte und kann auch auf einem Raspberry Pi 3 oder 4 eingesetzt werden. In meinem Fall ist das ein Raspberry Pi 4.

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Retbleed

Erinnert sich jemand noch an Meltdown und  Spectre? Diese Sicherheitslücken wurde im Juni und Juli 2017 entdeckt und Anfang 2018 öffentlich dokumentiert. In Folge dessen wurden  von Softwareherstellern sowohl bei Betriebssystemen wie auch Anwendungen Gegenmaßnahmen ergriffen, die teilweise auch zu verringerter Leistung führen.

Wie auf https://www.ncsc.admin.ch/retbleed-en berichtet, haben nun Forscher der ETH Zürich in einer der Gegenmaßnahmen – retpoline – eine Lücke bei Prozessoren von Intel und AMD gefunden, die den Namen „Retbleed“ erhalten hat (CVE-2022-29900, CVE-2022-29901). Siehe dazu die Beschreibung auf https://comsec.ethz.ch/research/microarch/retbleed/.

A propos: Apple Airtags

Apple dachte, es wäre eine gute Idee, ein kleines Gerät zu entwickeln, dessen Aufenthaltsort man weltweit überall nachvollziehen kann und das gut ein Jahr mit einem Batterie funktioniert…

AirTags an Autos versteckt: Erste Berichte aus den USA (heise.de)

Horrorszenario wahr geworden: Apple Airtag offenbar für Stalking genutzt (DerStandard)

Frau entdeckt Stalker-Airtag unter dem Auto-Kotflügel (Macwelt)

Siehe auch dazu:

 

Erfahrungen mit „UCEPROTECT“

Ich betreibe schon seit vielen Jahren eigene Server, auch Mailserver. Netzwerkadministration ist bei mir auch nicht nur ein Hobby, sondern auch Teil meiner beruflichen Tätigkeit.

Nun hat mich ein Nutzer eines von mir betriebenen Mailservers angeschrieben, weil eine E-Mail nicht zustellbar war. Die Fehlermeldung, die er erhalten hat, war wie folgt (Angaben anonymisiert):

host ....[....] said: 550 .... blacklisted at dnsbl-3.uceprotect.net (in reply to RCPT TO command)

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Schnelle SSD mit NVMe

NVMe ist die Abkürzung für „Non Volatile Memory Express“ und bezeichnet einen Standard für die Anbindung von SSDs über PCI Express. Bei SATA ist die Geschwindigkeit auf 600 MB/s begrenzt. Zudem wurde das bei SATA verwendete AHCI (Advanced Host Controller Interface) primär für Festplatten entwickelt und begrenzt die möglichen I/O-Operationen pro Sekunde (IOPS). Mit NVMe wurde beides verbessert – PCI Express ermöglicht deutlich höhere Übertragungsraten von bis zu 32 GBit/s bzw. 4 GB/s über PCIe 4x und mehr als 500000 IOPS.

Nachdem eine der SSDs in meinen „Retro-PC“ angefangen hatte, Prüfsummenfehler zu melden, habe ich Anfang 2021 als Austausch ein NVMe-Laufwerk mit einer PCIe-Adapterkarte für M.2 eingebaut.

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