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In Gedenken an Dieter Gabányi

Heute habe ich erfahren, dass ein langjähriger Bekannter, Dieter Gabányi, bereits am 22. August 2020 verstorben ist. An dieser Stelle möchte ich hiermit mein Beleid an seine Familie und Freunde ausdrücken.

Dieter kannte ich bereits seit meiner Kindheit in Augsburg. Er wird wird mir immer in guter Erinnerung bleiben als warmherziger, offener Mensch und umsichtiger Arzt, der immer für Andere da war.

Nicht zu vergessen auch sein Engagment für Menschen die, wie er, auf Dialyse angewiesen sind. Bereits Anfang der 2000er Jahre hat er in sein Wohnmobil eine mobile Dialysestation eingebaut und sich auch darum bemüht, anderen dabei zu helfen im Urlaub unabhängig von Dialysestationen vor Ort zu sein. Siehe auch http://www.camping-channel.eu/news_view.php3?id=695.

Männerwelten

Bitte dazu auch die kritische Stimme dazu von Eliza Gawin bei „Die Neue Norm“ beachten:

In „Männerwelten“ gibt es keinen Regenbogen

Zitat: „Es ist noch nicht lange her, dass die ProSieben-Entertainer Joko und Klaas ihr Publikum mit der unangenehmen Wahrheit über sexualisierte Gewalt an Frauen wach rüttelten. Aber wie viel ist dieses Statement wert, wenn zum Beispiel Frauen mit Behinderung mal wieder vergessen werden?“

Außerdem: Jokos und Klaas‘ Sendung zu Sexismus erntet Kritik

Persönlich kann ich die Kritik gut nachvollziehen. Andererseits finde ich es gut, das Thema überhaupt in einem öffentlichen Medium so aufzugreifen – irgendwo muss man anfangen.

Nextcloud und Netdata mit mehr Metriken

Vor einiger Zeit habe ich über ein Plugin für Netdata berichtet, was ich für meinen Nextcloud-Server erstellt hatte.

Luca Olivetti war so nett, das Plugin zu erweitern um zusätzliche Metriken – vielen Dank!

Die Quellen und Dokumentation sind weiterhin auf Github zu finden.

Hinweis: wer das Plugin bereits nutzt, muss beachten, dass in der Konfiguration nun nur noch die Basis-URL des Servers angegeben wird und nicht mehr die vollständige URL zum Monitoring-API.

Wir sind alle Menschen

Am 19. Februar 2020 wurden in Hanau 10 Menschen von einem Mann aus rassistischen Motiven heraus ermordet.

Den Angehörigen, Freund/innen und Kolleg/innen der Opfer möchte ich mein Mitgefühl aussprechen und wünsche Ihnen die Kraft, diese schwere Zeit zu bewältigen.

In Berichten dazu war auch kurzzeitig bei Focus von „Shisha-Morden“ zu lesen und wie auf bildblog.de berichtet, hat die Bild-Zeitung hat in ihrer Live-Berichterstattung zuerst festgestellt, dass die Opfer überwiegend kurdische und türkische Menschen sind und wilde Spekulationen darüber verbreitet, dass es sich bei den Tätern um Leute aus dem „russischen Umfeld“ handele und möglicherweise Schutzgelderpressung ein Grund für die Morde war.

Nein, es waren keine Russen und nein, es ging auch nicht um Schutzgelderpressung!

Die Morde in dieser Weise darzustellen und solche Spekulationen zu verbreiten ist eine grobe Mißachtung der Würde der Opfer. Es wird so getan, als wären die Ermordeten quasi selber schuld, weil man als Besucher einer Shisha-Bar ja damit rechnen muss, dass dort auch Gewalttaten passieren und alle Beteiligten aus einem „Milieu“ kommen, in dem solche Taten durchaus denkbar sind.

Hört auf damit!

Es sind Menschen gestorben – Menschen wie Du und ich. Helft den Betroffenen, zeigt Solidarität mit euren Mitbürger/innen und hört auf damit, Menschen mit Migrationshintergrund in eine Schublade zu stecken, mit der ihr persönlich nichts zu tun habt.