Juan Joya Borja ist tot

Der spanische Komiker Juan Joya Borja, der auch als „Risitas“ oder „El Risitas“ – „der Kichernde“ – bekannt war, ist im Alter von 65 Jahren laut einem Bericht in den spanischen Medien in einem Krankenhaus seiner Heimatstadt Sevilla gestorben.

Juan Joya Borja wurde berühmt durch ein Video, was als Meme weite Verbreitung fand und  in vielen Versionen mit anderen Untertiteln existiert:

Tötungen von Menschen mit Behinderung sind keine „Erlösung“

In Potsdam wurden fünf Bewohner/innen einer Behinderteneinrichtung angegriffen und vier davon sind an ihren schweren Verletzungen gestorben. Die mutmassliche Täterin ist eine 51 Jahre alte Pflegehelferin, die seit 20 Jahren dort tätig ist.

Das Ereignis ist schlimm und schwer verständlich. Aber noch schlimmer ist, wie darüber teilweise in den Medien berichtet wird. Da wird ernsthaft „Erlösung von Leiden“ als mögliches Tatmotiv genannt. Was soll das? Eine Behinderung zu haben, ist kein „Leid“ von dem jemand „erlöst“ werden muss und es gibt nichts, was diese Tat rechtfertigen kann! Das ist Ableismus in seiner schlimmsten Form.

Wir müssen aufhören, unsere Gesellschaft aufzuteilen in „Behinderte“ und „Normale“ und Menschen, die nicht einer vermeintlichen Norm entsprechen, in eine Parallelwelt abzuschieben. Eine Parallelwelt in der Menschen als Kinder auf „Förderschulen“ kommen, als Erwachsene dauerhaft in Behindertenwerkstätten arbeiten und mitunter in Wohnheimen leben, wo sie praktisch vom Rest der Gesellschaft komplett isoliert sind.

Wir müssen aufhören, Pflegekräfte als billige Hilfskräfte anzusehen, denen man nur gerade so viel bezahlt, wie unbedingt nötig ist und gleichzeitig an allen Stellen spart, wo es nur irgendwie geht (siehe dazu auch Die Anstalt – Politikversagen im Altenheim).

Wir müssen aufhören, bei der Diskussion über Covid-19 davon zu spechen, dass Maßnahmen übertrieben wären, weil man damit Leute schützt, die „sowieso nicht mehr lange gelebt hätten“.

Fünf Jahre in Berlin

Vor genau fünf Jahren habe ich darüber geschrieben, dass ich Augsburg verlasse.  Anlass für mich für einen kleinen Überblick, was ich als Eindruck von Berlin nach fünf Jahren habe.

Natur mitten in der Stadt

Das ist ein Aspekt, den ich an Berlin sehr schätzen gelernt habe – obwohl es eine große Metropole ist, ist es auch sehr grün. Neben dem Tiergarten als zentralen Park in der Mitte der Stadt, findet man in der ganzen Stadt Parks und Grünanlagen aller Art. Dazu kommt die Spree und die Kanäle durch die Stadt und die vielen Seen und Wälder in der Umgebung. Das ist ein Aspekt der Lebensqualität, der leider etwas untergeht, wenn man über die Probleme der Stadt in der Presse liest.

Mein täglicher Arbeitsweg führte mich anfangs von Kreuzberg nach Moabit über durch den Tiergarten, der im Sommer eine sehr angenehme Strecke mit dem Fahrrad ist. Mittlerweile wohne ich in einem anderen Stadtteil und arbeite jetzt in Berlin Mitte, aber der Tiergarten ist immer noch Teil meiner Fahrt in’s Büro und macht fast ein Drittel der Strecke aus. Je nach Jahreszeit ist auch die Begegnung mit verschiedenen Tieren alltäglich, wie etwa den beiden Kanadagänsen, die ich eines morgens fotografiert habe.

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Signal will „Mobile Coin“ integrieren

Bereits 2019 habe ich für die Nutzung von Signal geworben und hatte mich gefreut, dass bei der Ankündigung der AGB-Änderung von WhatsApp Anfang 2021 viele meiner Kontakte ebenfalls zu Signal gewechselt sind.

Nun hat Signal sich vor kurzem entschlossen, eine Integration für die Krypto-Währung „Mobile Coin“ anzubieten. Moxie Marlinspike ist von Anfang an als bezahlter Berater für Mobile Coin tätig, weshalb dieser Schritt nicht so überraschend ist. Dennoch halte ich das für sehr fragwürdig und bin mit dieser Auffassung auch nicht allein.

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Netzsperren durch die CUII

Rechteinhaber konnten bisher schon Urheberrechtsverletzungen anzeigen und eine Sperre auf juristischem Weg durchsetzen. Wenn die Quelle der Urheberrechtsverletzung selbst nicht abschaltbar war, wurde dies ggf. mit Netzsperren erreicht – wenn ein Gerichtsbeschluss dazu vorliegt, können Internetprovider den Zugang zu beanstandeten Websites sperren. Technisch wurde dies meist so gelöst, dass die DNS-Einträge der Domain in den Servern der Internetprovider entsprechend abgeändert wurden, so dass man statt der echten Website auf einer Hinweisseite landet, die auf die Netzsperre hinweist.

Das ist in Deutschland nicht mehr so. Statt den Weg einer Klage vor einem Gericht zu gehen, können Rechteinhaber jetzt die vom Verein „Selbstregulierung Informationswirtschaft e.V.“ betriebene „Clearingstelle Urheberrecht im Internet“ (CUII) mit der Prüfung beauftragen – siehe auch die Information der CUII dazu sowie das Impressum der CUII. Diese teilt dann ihren Mitgliedern mit, wenn eine Sperre erfolgen soll. Das wiederum erfolgt dann wie gehabt durch modifizierte DNS-Einträge.

Siehe dazu auch die Meldungen beim Verfassungsblog, Golem und heise und das Video dazu von Christian Solmecke:

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Die Tücken des Fullscreen API

Mein Beispiel für WebGL und der Monitor-Test nutzen zur Darstellung ein Canvas-Element. Zusätzlich ist jeweils die Möglichkeit vorhanden, die Darstellung auf den Vollbild-Modus umzuschalten. Technisch wird das mit dem Fullscreen API realisiert. Die Vorgehensweise ist dabei immer gleich:

  1. Wenn der Knopf für den Vollbild-Modus angeklickt wird, wir mit requestFullscreen() das Canvas-Element auf Vollbild-Darstellung umgestellt.
  2. Ein Handler, der auf diesen Wechsel reagiert, korrigiert im Vollbild-Modus die Breite und Höhe des Elementes auf die Bildschirm-Größe unter Berücksichtigung der window.devicePixelRatio, damit die native Auflösung des Gerätes verwendet wird.

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Gutes tun und daran verdienen

Mittlerweile gibt es eine ganze Industrie, die sich um junge Menschen kümmert, die gerne etwas gutes tun wollen. Dabei werden auch Kinder als „Waisenkinder“ eingespannt, die gar keine Waisen sind – denn ohne Waisenkinder keine Einnahmen durch Tourist:innen, die „helfen“ wollen…