Erfahrungen mit Nextcloud

Schon vor vielen Jahren habe ich mir OwnCloud angesehen, das erstmals 2010 veröffentlicht wurde und eine Alternative zu kommerziellen Diensten wie DropBox oder Google bieten wollte. Die Idee war gut, nur an der Umsetzung und der Sicherheit mangelte es anfangs noch, was mich von der dauerhaften Nutzung abgehalten hatte.

Für den Austausch von Dateien hatte ich später als Alternative Seafile entdeckt. Für Adressen und Termine habe Baïkal verwendet, um mit CalDAV und CardDAV den Stand zwischen meinen Android-Geräten und verschiedenen Computern abzugleichen. Hinzu kommt Roundcube als Webmail-Client mit einer Erweiterung für die Nutzung des Adressbuchs aus Baïkal über CardDAV.

Auch wenn diese Konstellation grundsätzlich funktioniert hat, gab es Schwächen: ein browserbasierter Kalender existiert nicht und Baïkal wird schon seit längerer Zeit nicht mehr aktiv weiterrentwickelt – die aktuellste Version ist vom August 2016 (siehe Release-Seite bei Github).

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Kopie von Periodical

Kürzlich hat mich jemand über Github auf eine Kopie von Periodical bei Google Play aufmerksam gemacht, die als „Period Tracker“ veröffentlicht wurde – allerdings ohne Veröffentlichung des veränderten Quelltextes und ohne Hinweis auf die ursprüngliche Quelle, womit ein klarer Verstoß gegen die Bedingungen der GPL vorliegt.

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Logitech K270 Tastatur

Die Logitech K270 ist eine relativ günstige Funktastatur zu einem Straßenpreis von unter 30 EUR, die auch schon seit mehreren Jahren auf dem Markt ist.

Schon vor vielen Jahren habe ich eine sehr ähnliche Tastatur wie die Logitech K270 benutzt, eine Logitech Deluxe 250. Die K270 hat eine fast identische Form und Aufteilung der Tasten und hat auch eine vergleichbare Haptik beim Tippen, da auch hier eine einfache Membran-Konstruktion verwendet wird. Auch das eher simple und nicht sehr verwindungssteife Plastikgehäuse kommt bekannt vor. Viel mehr kann man bei diesem Preis aber auch nicht erwarten. Die kabelgebundene Variante wird als K200 verkauft.

Ein Vorteil gegenüber teureren Modellen mit Akku: es werden auswechselbare Batterien verwendet, die laut Hersteller mehrere Jahre mit einer Ladung halten. Bei den Geräten mit integrierten Akkus ist die Laufzeit oft deutlich kürzer und es ist dann jeweils eine Aufladung über ein MicroUSB-Kabel nötig. Dadurch werden diese Modelle regelmäßig für kurze Zeit zu kabelgebundenen Modellen. Ein weiterer Pluspunkt: es gibt immerhin für die Feststelltaste eine Status-LED.

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Periodical 1.0

Nach längerer Pause habe ich endlich „Periodical“ um die Funktionen erweitert, die schon länger geplant waren:

  • einzelne Tage können individuell einer Periode hinzugefügt oder davon entfernt werden.
  • Tage der Periode können mit individueller Intensität gekennzeichnet werden.
  • der Kalender zeigt den laufenden Tag des Zyklus an.
  • jeder Tag im Kalender kann mit Notizen und Symptomen versehen werden.

Die neue Version steht ab sofort als Download oder in Google Play zur Verfügung. F-Droid wird demnächst folgen.

MouseJack und Logitech

Falls jemand drahtlose Tastaturen und Mäuse benutzt, sollte er sich der Risiken bewusst sein. Eine Meldung dazu bei heise.

Zumindest von Logitech gibt es ein Firmware-Update, dass diese Probleme behebt:

Meldung bei Logitech zu „MouseJack“

Das angebotene Installationsprogramm prüft auch, ob ein Update erforderlich ist. So habe ich festgestellt, dass selbst der Unifying Receiver einer neuen, erst im Januar 2018 gekauften Tastatur (K270) noch mit einer alten Firmware ausgestattet war.

Nur wenn das Update-Tool meldet, dass die vorhandenen Geräte aktuell sind, besteht keine Gefahr.

Quellen von Thing auf Github

Lange Zeit gab es auf atariforge.org noch ein SVN-Archiv mit den aktuellen Quellen von Thing. Leider ist diese Website nicht mehr online. Es freut mich sehr, dass die Änderungshistorie des SVN-Archivs restauriert werden konnte und die Quellen jetzt auf Github zur Verfügung stehen: https://github.com/arnowelzel/thing

Dank an Miro Kropáček für seine Unterstützung bei der Bewahrung der Commit-Historie des alten SVN-Archivs.

Der WDR und das Thema „Leben im Rollstuhl“

Wenn man über das Thema „Leben im Rollstuhl“ berichten möchte, kann man sich mit betroffenen Menschen treffen und sich ihren Alltag zeigen lassen. Man kann aber auch einen Journalisten, der selbst keinen Rollstuhl braucht,  in einen Krankenhausrollstuhl setzen und ihn dann berichten lassen, wie das so ist. Meistens kommt dabei wenig sinnvolles heraus – auch hier wieder nur das übliche „oh die armen Menschen im Rollstuhl“. Auch die Frage, ob man mit einer Gehbehinderung Sex haben kann, durfte offenbar nicht fehlen m(.

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