Thema: Computer

Software, Hardware & Hacks

Segmentanzeigen zum spielen

Fast jede/r kennt vermutlich Anzeigen, deren Zeichen aus Segmenten zusammengesetzt sind.

Auf https://aresluna.org/segmented-type/ findet einen Emulator dafür, der verschiedene Formen von 8 bis 93 Segmenten pro Zeichen darstellt. Man kann beliebige eigene Texte eingeben und mit dem angezeigten Text zwischen den verschiedenen Anzeigevarianten wechseln.

Erinnert sich noch jemand an die Zeit, als die ersten Flipper mit 14-Segment-Anzeigen aufgekommen sind, die neben dem Punktestand auch alle möglichen Meldungen angezeigt haben?

Erfahrungen mit Nextcloud

Schon vor vielen Jahren habe ich mir OwnCloud angesehen, das erstmals 2010 veröffentlicht wurde und eine Alternative zu kommerziellen Diensten wie DropBox oder Google bieten wollte. Die Idee war gut, nur an der Umsetzung und der Sicherheit mangelte es anfangs noch, was mich von der dauerhaften Nutzung abgehalten hatte.

Für den Austausch von Dateien hatte ich später als Alternative Seafile entdeckt. Für Adressen und Termine habe Baïkal verwendet, um mit CalDAV und CardDAV den Stand zwischen meinen Android-Geräten und verschiedenen Computern abzugleichen. Hinzu kommt Roundcube als Webmail-Client mit einer Erweiterung für die Nutzung des Adressbuchs aus Baïkal über CardDAV.

Auch wenn diese Konstellation grundsätzlich funktioniert hat, gab es Schwächen: ein browserbasierter Kalender existiert nicht und Baïkal wird schon seit längerer Zeit nicht mehr aktiv weiterrentwickelt – die aktuellste Version ist vom August 2016 (siehe Release-Seite bei Github).

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MouseJack und Logitech

Falls jemand drahtlose Tastaturen und Mäuse benutzt, sollte er sich der Risiken bewusst sein. Eine Meldung dazu bei heise.

Zumindest von Logitech gibt es ein Firmware-Update, dass diese Probleme behebt:

Meldung bei Logitech zu „MouseJack“

Das angebotene Installationsprogramm prüft auch, ob ein Update erforderlich ist. So habe ich festgestellt, dass selbst der Unifying Receiver einer neuen, erst im Januar 2018 gekauften Tastatur (K270) noch mit einer alten Firmware ausgestattet war.

Nur wenn das Update-Tool meldet, dass die vorhandenen Geräte aktuell sind, besteht keine Gefahr.

Quellen von Thing auf Github

Lange Zeit gab es auf atariforge.org noch ein SVN-Archiv mit den aktuellen Quellen von Thing. Leider ist diese Website nicht mehr online. Es freut mich sehr, dass die Änderungshistorie des SVN-Archivs restauriert werden konnte und die Quellen jetzt auf Github zur Verfügung stehen: https://github.com/arnowelzel/thing

Dank an Miro Kropáček für seine Unterstützung bei der Bewahrung der Commit-Historie des alten SVN-Archivs.

Bild und Ton über ein Kabel

Bereits bei meinem ersten PC, den ich vor über 20 Jahren gekauft habe, gehörte eine Soundkarte zur Austattung dazu. Konkret war das damals eine Karte, die zwar nicht von Creative Labs war, aber zum damaligen de-facto-Standard „Sound Blaster“ kompatibel war. Diese Karte habe ich mehrere Jahre auch beim Wechsel auf andere Mainboards beibehalten, da sie bereits Audiodaten in „CD-Qualität“, also Stereo mit 16 Bit Auflösung bei 44 kHz Samplingfrequenz, wiedergeben konnte und die Tonqualität für mich ausreichend war. Hinzu kam ein „Wavetable-Modul“, was nichts anderes war, als ein MIDI-Synthesizer, der auf die Soundkarte gesteckt werden konnte. Interessant war das für Spiele, die ihre Hintergrundmusik auf diese Weise abspielen konnten und so die CPU weniger beansprucht haben.

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Monitor-Test

Gelegentlich muss ich die Funktion und Bildqualität von Monitoren überprüfen. Normalerweise passiert das mit einer Test-Software – aber es ist nicht immer möglich, solche Software zu installieren oder auszuführen, etwa wenn Linux installiert ist und die Software nur für Windows verfügbar ist.

Aus diesem Grund (und weil ich mehr über die Verwendung von Canvas-Elementen in HTML5 und „High DPI“-Monitoren lernen wollte) habe ich eine Testseite erstellt, die ein Canvas-Element und JavaScript verwendet, um eine Reihe von Testbildern zu erzeugen. Siehe dazu „Monitor-Test“ im „Tools“-Menü.

In der aktuellsten Version habe ich auch ein paar Probleme mit dem Vollbildmodus behoben, so dass jeder moderne Browser für den Test nutzbar sein sollte.

Jim Austins Computer Sheds

Im August 2017 hatte ich die Gelegenheit, Prof. Jim Austin kennenzulernen und seine „Computer Sheds“ zu besuchen. Jim Austin ist Professor für Informatik und hat eine sehr umfangreiche, private Sammlung an Computern, die er in seinen Lagerhallen über viele Jahre zusammengetragen hat.

Die Sammlung ist zwar (noch) keine reguläre Ausstellung, aber wenn man sich vorher anmeldet, kann man sie gegen eine kleine Spende besuchen. Siehe auch http://www.computermuseum.org.uk. Nachfolgend eine lose Sammlung von Bildern, die ich bei meinem Besuch gemacht habe.

Mein besonderer Dank gilt Jim Austin und Trevor Howard-Smith für die freundliche Führung und den vielen Leuten, die bei der Katalogisierung und Aufbereitung der Sammlung helfen!

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Erfahrungen mit einem 4K-Monitor

Wenn im Zusammenhang mit Bildschirmen von „4K“ (4 Kilo oder 4000) gesprochen wird, ist damit meist die Auflösung von 3840×2160 Pixeln gemeint.  Der offizielle Standard heißt „UHD“ für „Ultra High Definition“ und ist die vierfache Auflösung von HD mit 1920×1080 Pixeln. Entsprechende Geräte werden bereits seit etwa 2013 angeboten. Wie bei jeder neuen Technologie waren diese Geräte anfangs noch sehr teuer und nicht überall problemlos benutzbar.

Mittlerweile hat sich die Situation aber deutlich geändert – brauchbare Geräte sind mittlerweile ab etwa 500 EUR zu bekommen und auch die Unterstützung hoher Pixeldichten ist bei aktueller Software besser geworden. Aus diesem Grund nutze ich seit Kurzem einen 4K-Bildschirm von LG, der in einem Test von prad.de mit „sehr gut“ bewertet wurde und auch von anderen Publikationen positiv aufgenommen wurde.

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DSL-Störungen bei der Telekom

Seit dem 26. August 2017 gibt es bei der Telekom bundesweit vermehrt Störungen bei DSL, wie auch Golem.de berichtet hat und auch auf allestörungen.de zu sehen ist.

Mein eigener Anschluss in Berlin ist davon seit 28. August 2017, 10:40 Uhr ebenfalls betroffen. Beim Anruf bei der Hotline und der Angabe meiner Anschlussdaten wurde bestätigt, dass die Störung bekannt ist und die Fehlerbehebung für meinen Anschluss voraussichtlich bis 29. August 2017, 11 Uhr erfolgt.

Bei allem Ärger muss ich aber auch sagen, dass dies der erste Ausfall in einem Jahr ist. Bisher war der Zugang immer sehr zuverlässig und es gab nur einige kurze Störungen bei der Telefonie, die ich aber an einer Hand abzählen kann.

Update, 29. August 2017, 15:00 Uhr

Da der Internetzugang bis 12 Uhr immer noch nicht funktioniert hat, habe ich mittags online eine Störungsmeldung eingereicht, die dann sehr schnell als „erledigt“ gekennzeichnet wurde. Am Zustand des Internetzugangs hat sich aber nichts geändert. Auch ein obligatorischer Neustart der Fritz!Box hat nichts geändert.

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