BGH-Urteil zum Fahrradhelm

Der BGH hat entschieden: Wer auf dem Fahrrad keinen Helm trägt, muss sich bei einem Unfall deswegen keine Mitschuld anrechnen lassen und hat vollen Anspruch auf Schadenersatz (Aktenzeichen VI ZR 281/13, siehe auch die Urteilsbegründung). Damit wurde nun offiziell bestätigt, dass Fahrradhelme keine zwingend notwendige Schutzausrüstung sind und man auch keine „Helmpflicht durch die Hintertür“ befürchten muss.

Dem vorausgegangen war eine Entscheidung des Oberlandesgerichts Schleswig, bei dem eine Radfahrerin eine Mitschuld von 20% angerechnet bekam, weil sie bei einem Unfall im April 2011, der durch eine unachtsame Autofahrerin verursacht wurde, keinen Helm trug.

Siehe dazu auch den Artikel bei der Süddeutschen Zeitung.

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