11 Jahre FLI4L… adieu

Vor ziemlich genau 11 Jahren, im Mai 2003, habe ich FLI4L entdeckt und seitdem durchgehend für meinen privaten DSL-Zugang und als Faxserver und Anrufbeantworter genutzt. Dabei kam am Ende ein ziemlicher „Zoo“ an Geräten zusammen:

  • Arcor „StarterBox“ mit DSL-Splitter und minimaler Telefoniefunktion für zwei analoge Endgeräte
  • DSL-Modem
  • FLI4L auf einem Thinclient
  • Externer ISDN-Adapter (AVM Fritz!ISDN) über USB am FLI4L
  • Linksys WRT54GL als Switch und WLAN-Zugang

Der Linksys WRT54GL war dabei ein vollwertiger WLAN-Router, den ich aber nur als Access Point und Switch genutzt habe.

Auch wenn FLI4L sehr gut funktioniert hat – die Hardware wird nicht besser (der WRT54GL bietet z.B. nur 100 MBit/s an den Switch-Ports) und auch die Software kommt langsam aber sicher an ihre Grenzen. Deshalb habe ich mich schließlich für die „dunkle Seite“ entschieden – eine AVM Fritz!Box 7390 (mit aktueller Firmware), die sämtliche Funktionen übernimmt, die vorher auf mehrere Einzelgeräte verteilt war. Nur die „StarterBox“ ist weiterhin notwendig, da die Fritz!Box getrennte Anschlüsse für DSL und ISDN benötigt:

DSL-Hardware, Mai 2014

Zum Vergleich noch einmal die vorher genutzte Installation:

DSL-Hardware, März 2014

Aktueller Stand, Mai 2018

Anfang 2018 wurde die Fritz!Box 7390 abgelöst durch das aktuelle Modell 7590, nachdem AVM die Softwareunterstützung für die 7390 ab dem 1. Juni 2017 eingestellt hat (siehe auch EOS-Liste von AVM). Immerhin wurde das Modell dadurch rund sieben Jahre mit Updates versorgt. Mittlerweile lebe ich auch nicht mehr in Augsburg, sondern in Berlin, wo für die Internetanbindung ein Anschluss mit VDSL2 mit 50 MBit/s Downstream und 10 MBit/s Upstream zur Verfügung steht.

3 Gedanken zu „11 Jahre FLI4L… adieu“

  1. Eine interessante Geschichte Deines fli4l-Routers, vieles kommt mir bekannt vor. Ich habe heute die aktuelle 3.10. von fli4l auf meinem wrap aufgespielt. Ich überlegte aber auch auf eine Fritzbox zu wechseln – man spart doch einiges an Geräten.

    salü

  2. Martin Umbach

    Hallo zusammen.

    Ich hatte wirklich gute Zeiten mit dem fli4l.
    Zunächst als ISDN-Router mit dial-on-demand, sowohl in der Firma als auch in der eigenen Wohnung. Später als DSL-Router, damals (2001) noch mit vorgeschaltetem Telekom-Modem und „satten“ 768kbit/sec. Dieses Modem allein hatte mehr Leistungsaufnahme als später die ganze Fritzbox 7050, welche den Diskettenrouter bei mir schließlich ablöste.

    Schade, daß die ganzen interessanten Bastellösungen von damals überholt sind…

  3. Arno Welzel

    Nachdem sie schon länger keine Sicherheitsupdates mehr bekommt, wurde auch die Fritz!Box 7390 durch das aktuelle Modell 7590 abgelöst. Die 7390 behalte ich aber für den Notfall.

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