CarbonROM auf dem Sony Xperia Z3 Compact

Im September 2017 wurde eine Lücke in Android im Zusammenhang mit Bluetooth entdeckt und unter dem Namen „BlueBorne“ veröffentlicht. Leider hat Sony damals beschlossen, für das Xperia Z3 Compact keine Updates mehr bereitzustellen, da das Gerät mit knapp 3 Jahren seit Markteinführung schon zu alt war (siehe auch meinen damaligen Beitrag dazu).

Erfreulicherweise gab es aber eine inoffizielle Portierung von LineageOS 14.1 mit dem Stand von Android 7.1, in dem auch die Bluetooth-Lücke behoben war. Dort hat sich allerdings auch der Effekt gezeigt, dass die Bluetooth-Verbindung in unregelmäßigen Abständen immer wieder kurzzeitig abgebrochen und neu aufgebaut wurde. Bei meiner Smartwatch hat mich das nicht sehr gestört, weil das meist nur wenige Sekunden gedauert hat und die generelle Benutzbarkeit der Smartwatch nicht wesentlich eingeschränkt hat. Bei Bluetooth-Kopfhörern war dieses Problem aber mehr als störend – etwa wenn ich auf Reisen im Zug Musik hören möchte und die Wiedergabe einfach zwischendruch abbricht. Ich habe mich daher nach einer Alternative umgesehen und CarbonROM entdeckt. Im Gegensatz zu LineageOS ist CarbonROM keine inoffizielle Portierung, sondern ein offiziell an das Xperia Z3 Compact angepasstes ROM, dass regelmäßig Updates erhält.

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Kopie von Periodical

Kürzlich hat mich jemand über Github auf eine Kopie von Periodical bei Google Play aufmerksam gemacht, die als „Period Tracker“ veröffentlicht wurde – allerdings ohne Veröffentlichung des veränderten Quelltextes und ohne Hinweis auf die ursprüngliche Quelle, womit ein klarer Verstoß gegen die Bedingungen der GPL vorliegt.

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Logitech K270 Tastatur

Die Logitech K270 ist eine relativ günstige Funktastatur zu einem Straßenpreis von unter 30 EUR, die auch schon seit mehreren Jahren auf dem Markt ist.

Schon vor vielen Jahren habe ich eine sehr ähnliche Tastatur wie die Logitech K270 benutzt, eine Logitech Deluxe 250. Die K270 hat eine fast identische Form und Aufteilung der Tasten und hat auch eine vergleichbare Haptik beim Tippen, da auch hier eine einfache Membran-Konstruktion verwendet wird. Auch das eher simple und nicht sehr verwindungssteife Plastikgehäuse kommt bekannt vor. Viel mehr kann man bei diesem Preis aber auch nicht erwarten. Die kabelgebundene Variante wird als K200 verkauft.

Ein Vorteil gegenüber teureren Modellen mit Akku: es werden auswechselbare Batterien verwendet, die laut Hersteller mehrere Jahre mit einer Ladung halten. Bei den Geräten mit integrierten Akkus ist die Laufzeit oft deutlich kürzer und es ist dann jeweils eine Aufladung über ein MicroUSB-Kabel nötig. Dadurch werden diese Modelle regelmäßig für kurze Zeit zu kabelgebundenen Modellen. Ein weiterer Pluspunkt: es gibt immerhin für die Feststelltaste eine Status-LED.

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Periodical 1.0

Nach längerer Pause habe ich endlich „Periodical“ um die Funktionen erweitert, die schon länger geplant waren:

  • einzelne Tage können individuell einer Periode hinzugefügt oder davon entfernt werden.
  • Tage der Periode können mit individueller Intensität gekennzeichnet werden.
  • der Kalender zeigt den laufenden Tag des Zyklus an.
  • jeder Tag im Kalender kann mit Notizen und Symptomen versehen werden.

Die neue Version steht ab sofort als Download oder in Google Play zur Verfügung. F-Droid wird demnächst folgen.

MouseJack und Logitech

Falls jemand drahtlose Tastaturen und Mäuse benutzt, sollte er sich der Risiken bewusst sein. Eine Meldung dazu bei heise.

Zumindest von Logitech gibt es ein Firmware-Update, dass diese Probleme behebt:

Meldung bei Logitech zu „MouseJack“

Das angebotene Installationsprogramm prüft auch, ob ein Update erforderlich ist. So habe ich festgestellt, dass selbst der Unifying Receiver einer neuen, erst im Januar 2018 gekauften Tastatur (K270) noch mit einer alten Firmware ausgestattet war.

Nur wenn das Update-Tool meldet, dass die vorhandenen Geräte aktuell sind, besteht keine Gefahr.

Quellen von Thing auf Github

Lange Zeit gab es auf atariforge.org noch ein SVN-Archiv mit den aktuellen Quellen von Thing. Leider ist diese Website nicht mehr online. Es freut mich sehr, dass die Änderungshistorie des SVN-Archivs restauriert werden konnte und die Quellen jetzt auf Github zur Verfügung stehen: https://github.com/arnowelzel/thing

Dank an Miro Kropáček für seine Unterstützung bei der Bewahrung der Commit-Historie des alten SVN-Archivs.

Der WDR und das Thema „Leben im Rollstuhl“

Wenn man über das Thema „Leben im Rollstuhl“ berichten möchte, kann man sich mit betroffenen Menschen treffen und sich ihren Alltag zeigen lassen. Man kann aber auch einen Journalisten, der selbst keinen Rollstuhl braucht,  in einen Krankenhausrollstuhl setzen und ihn dann berichten lassen, wie das so ist. Meistens kommt dabei wenig sinnvolles heraus – auch hier wieder nur das übliche „oh die armen Menschen im Rollstuhl“. Auch die Frage, ob man mit einer Gehbehinderung Sex haben kann, durfte offenbar nicht fehlen m(.

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Bild und Ton über ein Kabel

Bereits bei meinem ersten PC, den ich vor über 20 Jahren gekauft habe, gehörte eine Soundkarte zur Austattung dazu. Konkret war das damals eine Karte, die zwar nicht von Creative Labs war, aber zum damaligen de-facto-Standard „Sound Blaster“ kompatibel war. Diese Karte habe ich mehrere Jahre auch beim Wechsel auf andere Mainboards beibehalten, da sie bereits Audiodaten in „CD-Qualität“, also Stereo mit 16 Bit Auflösung bei 44 kHz Samplingfrequenz, wiedergeben konnte und die Tonqualität für mich ausreichend war. Hinzu kam ein „Wavetable-Modul“, was nichts anderes war, als ein MIDI-Synthesizer, der auf die Soundkarte gesteckt werden konnte. Interessant war das für Spiele, die ihre Hintergrundmusik auf diese Weise abspielen konnten und so die CPU weniger beansprucht haben.

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