Erste Covid-19-Impfung

Vor zwei Tagen habe ich meine erste Covid-19-Impfung in einem Impfzentrum in Berlin erhalten. Als Impfstoff wurde Comirnaty von BioNTech verabreicht. Der ganze Ablauf war sehr profesionell organisiert – ich bin ohne Warteschlange direkt zur Aufnahme gekommen und bis zur eigentlichen Impfung hat es insgesamt vielleicht 20 Minuten gedauert. Danach  sollte ich einmal 15 Minuten im Wartebereich bleiben, damit man auf evtl. unmittelbare  schwere Impfreaktionen sofort reagieren kann – die ich allerdings nicht hatte.

Im Laufe der ersten Stunden nach der Impfung habe ich leichte Kopfschmerzen bekommen, die noch bis zum nächsten Tag angehalten haben. Auch war ich ziemlich erschöpft und habe deshalb am Nachmittag geschlafen. Die Einstichstelle am linken Arm war bis zum nächsten Tag etwas schmerzhaft, aber nur bei direkter Berührung. Ingesamt waren die Nebenwirkungen aber erträglich und heute, am dritten Tag, sind die Kopfschmerzen komplett weg und die Schmerzen am Arm spüre ich nur noch minimal und rechne damit, dass diese morgen auch komplett vorbei sind.

Mein kleines „Elektronik-Labor“

Vor einiger Zeit habe ich mein Interesse für Elektronik wiederentdeckt und kürzlich mein erstes Projekt umgesetzt. Dieses Projekt ist noch an dem Tisch entstanden, wo mein PC steht. Das ist allerdings kein optimaler Ort, um Platinen zu löten oder Entwürfe mit Breadboards zu erstellen – die nötigen Teile dazu und Werkzeug wie Lötkolben, Multimeter etc. muss ich dazu jedesmal aus der Schublade holen und danach wieder aufräumen.

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HDSP-211x für Raspberry Pi

Auf der Projektseite zu Verwendung von LED-Matrix-Displays vom Typ HDSP-212x habe ich auch einen Beispielaufbau mit einem Raspberry Pi gezeigt. Nachdem ich von den Displays noch einige habe, möchte ich daraus eine richtige Anzeige im Gehäuse bauen.

Das Ganze von Hand auf einer Lochrasterplatine zu verlöten wäre theoretisch möglich, ist aber fehleranfällig und am Ende hat man nur ein Exemplar. Mittlerweile gibt es dafür eine bessere Lösung: man entwirft eine Platine mit einem Programm wie KiCad und lässt sich diese für vergleichsweise wenig Geld als Kleinserie produzieren.

Mein erster Entwurf für eine Platine, auf der vier HDSP-211x nebeneinaner positioniert werden, sieht schon vielversprechend aus:

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Ansteuerung eines HDSP-2112

„Ich habe Feuer gemacht!“

Das HDSP-2112 ist ein Modul mit einem LED-Matrix-Display, das 8 Zeichen mit je 5×7 LEDs anzeigt. Aufgrund des hohen Strombedarfs von über 2 Watt eignet sich so ein Display nicht für mobile Geräte. Die Betriebsspannung berägt 5 Volt und die Ansteuerung erfolgt mit einem 8 Bit breiten Datenbus und 5 Bit breiten Adressbus.

Ich habe bereits 2013 das erste Mal damit experimentiert, das Thema dann aber aus den Augen verloren, ohne je einen funktionsfähigen Aufbau zu haben.

Diesmal war ich beharrlicher – und es hat funktioniert :-).

HDSP2112, Test mit Raspberry Pi

Mehr dazu mit umfangreicher Dokumentation auf der Projektseite.

A propos – zu USB-Controllern

Mein PC steckt in einem Tower-Gehäuse von Chieftec. Dieses Gehäuse bietet u.A. auch externe Anschlüsse für USB 3. Intern werden diese Anschlüsse mit einem Pfostenstecker mit dem Mainboard verbunden.

Allerdings habe ich auch einen internen Speicherkartenleser von Chieftec eingebaut, der ebenfalls USB 3 verwendet und einen 4×-USB-Hub bietet. Damit ist der einzige interne USB 3-Anschluss auf dem Mainboard belegt. Um auch die externen USB-Anschlüsse nutzen zu können, habe ich mir einen zusätzlichen Controller für PCI-Express gekauft, der zwei USB-Anschlüsse extern und zwei weitere Anschlüsse intern bietet. Darüber können auch die Anschlüss im Gehäuse versorgt werden.

Soweit so gut – allerdings zeigte sich ein seltsamer Effekt, als ich ein Velleman K8055N über die externen Anschlüsse betreiben wollte: sobald in der Software die Verbindung aufgebaut wurde, hat sich die Software aufgehängt. An den Anschlüssen des Mainboard selbst ist dieser Effekt nicht aufgetreten. Auch die USB-Anschlüsse des Speicherkartenlesers waren kein Problem.

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Juan Joya Borja ist tot

Der spanische Komiker Juan Joya Borja, der auch als „Risitas“ oder „El Risitas“ – „der Kichernde“ – bekannt war, ist im Alter von 65 Jahren laut einem Bericht in den spanischen Medien in einem Krankenhaus seiner Heimatstadt Sevilla gestorben.

Juan Joya Borja wurde berühmt durch ein Video, was als Meme weite Verbreitung fand und  in vielen Versionen mit anderen Untertiteln existiert:

Tötungen von Menschen mit Behinderung sind keine „Erlösung“

In Potsdam wurden fünf Bewohner/innen einer Behinderteneinrichtung angegriffen und vier davon sind an ihren schweren Verletzungen gestorben. Die mutmassliche Täterin ist eine 51 Jahre alte Pflegehelferin, die seit 20 Jahren dort tätig ist.

Das Ereignis ist schlimm und schwer verständlich. Aber noch schlimmer ist, wie darüber teilweise in den Medien berichtet wird. Da wird ernsthaft „Erlösung von Leiden“ als mögliches Tatmotiv genannt. Was soll das? Eine Behinderung zu haben, ist kein „Leid“ von dem jemand „erlöst“ werden muss und es gibt nichts, was diese Tat rechtfertigen kann! Das ist Ableismus in seiner schlimmsten Form.

Wir müssen aufhören, unsere Gesellschaft aufzuteilen in „Behinderte“ und „Normale“ und Menschen, die nicht einer vermeintlichen Norm entsprechen, in eine Parallelwelt abzuschieben. Eine Parallelwelt in der Menschen als Kinder auf „Förderschulen“ kommen, als Erwachsene dauerhaft in Behindertenwerkstätten arbeiten und mitunter in Wohnheimen leben, wo sie praktisch vom Rest der Gesellschaft komplett isoliert sind.

Wir müssen aufhören, Pflegekräfte als billige Hilfskräfte anzusehen, denen man nur gerade so viel bezahlt, wie unbedingt nötig ist und gleichzeitig an allen Stellen spart, wo es nur irgendwie geht (siehe dazu auch Die Anstalt – Politikversagen im Altenheim).

Wir müssen aufhören, bei der Diskussion über Covid-19 davon zu spechen, dass Maßnahmen übertrieben wären, weil man damit Leute schützt, die „sowieso nicht mehr lange gelebt hätten“.