Hakko FX-888D

Im August 2021 habe ich mir eine Hakko FX-888D Lötstation angeschafft. Hakko ist schon seit Jahrzehnten in diesem Bereich aktiv und die Produkte gelten als hochwertig und langlebig. Die Bedienung ist zwar gewöhnungsbedürftig, aber die eingestellte Temperatur wird nach dem Einschalten sehr schnell erreicht und gut gehalten.

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In Gedenken an Clive Sinclair

Am 16. September 2021 ist Clive Sinclair im Alter von 81 Jahren gestorben.

Bekannt war Sinclair für Computer wie den ZX80, ZX81, ZX Spectrum und QL („quantum leap“). Besonders der ZX81 und ZX Spectrum waren sehr erfolgreiche Systeme. Darüber hinaus hat er aber auch 1972 mit dem „Sinclair Executive“ einen Taschenrechner auf den Markt gebracht,  der wesentlich kleiner war, als die Konkurrenzprodukte und im Jahr 1983 den „TV80“ – einen sehr kompakten Fernseher, dessen Bildröhre das Bild seitlich dargestellt hat, wodurch das Gerät insgesamt für damalige Verhältnisse sehr flach gebaut werden konnte.

Eine Erfindung, die nicht sehr erfolgreich war, war das Elektrofahrzeug „C5“, dessen Produktion nach nur 8 Monaten und knapp 17000 Exemplaren wieder eingestellt wurde. Auch die digitale Armbanduhr „Black Watch“ von 1975 war eher ein Disaster – viel zu kurze Batterielaufzeiten, die Gefahr von Beschädigung durch statische Aufladung und eine ungenaue Zeitmessung, die temperaturabhängig war.

Trotz der Fehlschläge ist der Einfluss von Clive Sinclair auf die Entwicklung von bezahlbaren Computern für Endbenutzer nicht zu unterschätzen. Der ZX81 war damals revolutionär – ein persönlicher Computer zu einem Preis, den sich praktisch jeder leisten konnte. Später wurde der ZX Spectrum eine feste Größe im damaligen Homecomputer-Markt neben  den Geräten von Commodore und Atari.

Schieberegister

Wenn man mit Microcontrollern wie dem ATmega328 (Arduino Uno) oder ESP8266 (Wemos D1 mini) arbeitet und viele Leitungen gleichzeitig ansteuern möchte, ergibt sich mitunter das Problem, dass nicht genügend Ausgänge zur Verfügung stehen.

Eine Lösung sind Schieberegister. Mehr dazu in meinem Artikel über den 74HC595.

Schnelle SSD mit NVMe

NVMe ist die Abkürzung für „Non Volatile Memory Express“ und bezeichnet einen Standard für die Anbindung von SSDs über PCI Express. Bei SATA ist die Geschwindigkeit auf 600 MB/s begrenzt. Zudem wurde das bei SATA verwendete AHCI (Advanced Host Controller Interface) primär für Festplatten entwickelt und begrenzt die möglichen I/O-Operationen pro Sekunde (IOPS). Mit NVMe wurde beides verbessert – PCI Express ermöglicht deutlich höhere Übertragungsraten von bis zu 32 GBit/s bzw. 4 GB/s über PCIe 4x und mehr als 500000 IOPS.

Nachdem eine der SSDs in meinen „Retro-PC“ angefangen hatte, Prüfsummenfehler zu melden, habe ich Anfang 2021 als Austausch ein NVMe-Laufwerk mit einer PCIe-Adapterkarte für M.2 eingebaut.

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Erste Covid-19-Impfung

Vor zwei Tagen habe ich meine erste Covid-19-Impfung in einem Impfzentrum in Berlin erhalten. Als Impfstoff wurde Comirnaty von BioNTech verabreicht. Der ganze Ablauf war sehr profesionell organisiert – ich bin ohne Warteschlange direkt zur Aufnahme gekommen und bis zur eigentlichen Impfung hat es insgesamt vielleicht 20 Minuten gedauert. Danach  sollte ich einmal 15 Minuten im Wartebereich bleiben, damit man auf evtl. unmittelbare  schwere Impfreaktionen sofort reagieren kann – die ich allerdings nicht hatte.

Im Laufe der ersten Stunden nach der Impfung habe ich leichte Kopfschmerzen bekommen, die noch bis zum nächsten Tag angehalten haben. Auch war ich ziemlich erschöpft und habe deshalb am Nachmittag geschlafen. Die Einstichstelle am linken Arm war bis zum nächsten Tag etwas schmerzhaft, aber nur bei direkter Berührung. Ingesamt waren die Nebenwirkungen aber erträglich und heute, am dritten Tag, sind die Kopfschmerzen komplett weg und die Schmerzen am Arm spüre ich nur noch minimal und rechne damit, dass diese morgen auch komplett vorbei sind.

Mein kleines „Elektronik-Labor“

Vor einiger Zeit habe ich mein Interesse für Elektronik wiederentdeckt und kürzlich mein erstes Projekt umgesetzt. Dieses Projekt ist noch an dem Tisch entstanden, wo mein PC steht. Das ist allerdings kein optimaler Ort, um Platinen zu löten oder Entwürfe mit Breadboards zu erstellen – die nötigen Teile dazu und Werkzeug wie Lötkolben, Multimeter etc. muss ich dazu jedesmal aus der Schublade holen und danach wieder aufräumen.

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HDSP-211x für Raspberry Pi

Auf der Projektseite zu Verwendung von LED-Matrix-Displays vom Typ HDSP-212x habe ich auch einen Beispielaufbau mit einem Raspberry Pi gezeigt. Nachdem ich von den Displays noch einige habe, möchte ich daraus eine richtige Anzeige im Gehäuse bauen.

Das Ganze von Hand auf einer Lochrasterplatine zu verlöten wäre theoretisch möglich, ist aber fehleranfällig und am Ende hat man nur ein Exemplar. Mittlerweile gibt es dafür eine bessere Lösung: man entwirft eine Platine mit einem Programm wie KiCad und lässt sich diese für vergleichsweise wenig Geld als Kleinserie produzieren.

Mein erster Entwurf für eine Platine, auf der vier HDSP-211x nebeneinaner positioniert werden, sieht schon vielversprechend aus:

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