Fritz!OS 7.20

AVM hat das Update auf Fritz!OS 7.20 offiziell freigegeben. Damit erhält die Fritz!Box 7590 nach gut einem Jahr das erste größere Update.

Zu den wichtigsten Änderungen:

  • Telefonbücher können jetzt mit beliebigen CardDAV-Servern synchronisiert werden, auch mit Nextcloud.
  • Unterstützung für den aktuellen WLAN-Verschlüsselungsstandard WPA3 und Enhanced Open/Opportunistic Wireless Encryption (OWE) für den Gastzugang.
  • Unterstützung für SMBv3 – dadurch kann man die NAS-Funktionalität auch mit aktuellen Betriebssystemen nutzen, die SMBv1 aus Sicherheitsgründen nicht mehr unterstützen, wie Windows 10 ab Version 1709 und macOS ab Version 10.15 (Catalina).
  • Unterstützung für DNS-over-TLS.
  • Schnellere Datenübertragung bei VPN-Verbindungen.

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Männerwelten

Bitte dazu auch die kritische Stimme dazu von Eliza Gawin bei „Die Neue Norm“ beachten:

In „Männerwelten“ gibt es keinen Regenbogen

Zitat: „Es ist noch nicht lange her, dass die ProSieben-Entertainer Joko und Klaas ihr Publikum mit der unangenehmen Wahrheit über sexualisierte Gewalt an Frauen wach rüttelten. Aber wie viel ist dieses Statement wert, wenn zum Beispiel Frauen mit Behinderung mal wieder vergessen werden?“

Außerdem: Jokos und Klaas‘ Sendung zu Sexismus erntet Kritik

Persönlich kann ich die Kritik gut nachvollziehen. Andererseits finde ich es gut, das Thema überhaupt in einem öffentlichen Medium so aufzugreifen – irgendwo muss man anfangen.

Automatischer „Dark Mode“ für Websites

Aktuelle Versionen von macOS wie auch Windows 10 bieten die Möglichkeit, die Oberfläche des Systems im „Dark Mode“ zu betreiben. In diesem Modus werden Hintergründe von Fenstern werden dunkel dargestellt und Texte hell.

Auch Websites können diese Einstellung mit der CSS-Media-Query prefers-color-scheme: dark unterstützen, indem sie für den „Dark Mode“ ein angepasstes Farbschema verwenden.

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Notlösung bei Ausfall von VDSL

Seit ich VDSL bei der Telekom habe (anfangs VDSL50, später VDSL100) gab es nur einen größeren Ausfall in über drei Jahren. Heute ist nun der zweite Ausfall aufgetreten.

Das ist nicht schön, aber dank Smartphone mit LTE ist eine Notlösung über die Fritz!Box 7590 möglich – einfach das Smartphone als WLAN-Hotspot in der Fritz!Box nutzen:

Festnetz-Telefonie oder Fax ist damit zwar nicht möglich und man muss etwas auf das Datenvolumen achten, besonders wenn das mit mehreren Computer gleichzeitig genutzt wird, aber als Notlösung ist das durchaus brauchbar. Lieber 30 MBit/s mit 100 ms Ping-Zeiten als gar kein Netz.

Den Fehler habe ich heute morgen telefonisch bei der Hotline gemeldet und die Ursache wurde heute am späteren Nachmittag behoben: als der Anschluß ursprünglich geschaltet wurde, hat man nicht korrekt eingetragen, welches Kabelpaar dazu gehört. Nun wurde ein weiterer Anschluß geschaltet und mein Kabelpaar kurzerhand vom Port abgeklemmt, weil man der Ansicht war, dass dieses Kabelpaar nicht benutzt wird. Der Techniker von der Telekom hat das Kabelpaar wieder angeschlossen und zugesichert, dass die Angaben in der Datenbank der Telekom korrigiert werden, damit das nicht wieder passiert.

Auch wenn jeder Ausfall ärgerlich ist – die Reaktionszeit zur Behebung war weniger  als 7 Stunden, was für einen Privatkundenanschluß absolut in Ordnung ist.

Nextcloud Talk: „High Performance Backend“ jetzt Open Source

Nextcloud Talk ist eine Erweiterung für Nextcloud, die neben Chat auch Videokonferenzen ermöglicht. Dazu genügt ein aktueller Browser und eine Webcam. Alternativ kann man auch eine App für Android oder iOS verwenden.

Mit wenigen gleichzeitigen Verbindungen funktioniert das meistens auch ganz brauchbar, wenn man einige Punkte beachtet, wie z.B. die Nutzung eines Servers für STUN/TURN wie etwa coturn (dazu werde ich noch einen eigenen Artikel schreiben).

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Nextcloud und Netdata mit mehr Metriken

Vor einiger Zeit habe ich über ein Plugin für Netdata berichtet, was ich für meinen Nextcloud-Server erstellt hatte.

Luca Olivetti war so nett, das Plugin zu erweitern um zusätzliche Metriken – vielen Dank!

Die Quellen und Dokumentation sind weiterhin auf Github zu finden.

Hinweis: wer das Plugin bereits nutzt, muss beachten, dass in der Konfiguration nun nur noch die Basis-URL des Servers angegeben wird und nicht mehr die vollständige URL zum Monitoring-API.