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Netzsperren durch die CUII

Rechteinhaber konnten bisher schon Urheberrechtsverletzungen anzeigen und eine Sperre auf juristischem Weg durchsetzen. Wenn die Quelle der Urheberrechtsverletzung selbst nicht abschaltbar war, wurde dies ggf. mit Netzsperren erreicht – wenn ein Gerichtsbeschluss dazu vorliegt, können Internetprovider den Zugang zu beanstandeten Websites sperren. Technisch wurde dies meist so gelöst, dass die DNS-Einträge der Domain in den Servern der Internetprovider entsprechend abgeändert wurden, so dass man statt der echten Website auf einer Hinweisseite landet, die auf die Netzsperre hinweist.

Das ist in Deutschland nicht mehr so. Statt den Weg einer Klage vor einem Gericht zu gehen, können Rechteinhaber jetzt die vom Verein „Selbstregulierung Informationswirtschaft e.V.“ betriebene „Clearingstelle Urheberrecht im Internet“ (CUII) mit der Prüfung beauftragen – siehe auch die Information der CUII dazu sowie das Impressum der CUII. Diese teilt dann ihren Mitgliedern mit, wenn eine Sperre erfolgen soll. Das wiederum erfolgt dann wie gehabt durch modifizierte DNS-Einträge.

Siehe dazu auch die Meldungen beim Verfassungsblog, Golem und heise und das Video dazu von Christian Solmecke:

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Die Tücken des Fullscreen API

Mein Beispiel für WebGL und der Monitor-Test nutzen zur Darstellung ein Canvas-Element. Zusätzlich ist jeweils die Möglichkeit vorhanden, die Darstellung auf den Vollbild-Modus umzuschalten. Technisch wird das mit dem Fullscreen API realisiert. Die Vorgehensweise ist dabei immer gleich:

  1. Wenn der Knopf für den Vollbild-Modus angeklickt wird, wir mit requestFullscreen() das Canvas-Element auf Vollbild-Darstellung umgestellt.
  2. Ein Handler, der auf diesen Wechsel reagiert, korrigiert im Vollbild-Modus die Breite und Höhe des Elementes auf die Bildschirm-Größe unter Berücksichtigung der window.devicePixelRatio, damit die native Auflösung des Gerätes verwendet wird.

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Gutes tun und daran verdienen

Mittlerweile gibt es eine ganze Industrie, die sich um junge Menschen kümmert, die gerne etwas gutes tun wollen. Dabei werden auch Kinder als „Waisenkinder“ eingespannt, die gar keine Waisen sind – denn ohne Waisenkinder keine Einnahmen durch Tourist:innen, die „helfen“ wollen…

Digitalkameras und Smartphone als Webcam

Videkonferenzen gehören bei vielen Menschen mittlerweile zum Alltag und im zurückliegenden ersten Jahr Pandemie ist deshalb eine Art von Gerät in den Mittelpunkt gerückt, dass davor kaum benötigt wurde: Webcams.

Dabei ist aufgefallen, dass einerseits die Preise selbst für einfache Modelle zeitweise extrem angestiegen sind und andererseits viele Webcams auch im Jahr 2020 kaum besser sind als die Modelle 5-10 Jahre zuvor. Die Logitech C920 gilt immer noch als brauchbare Lösung mit FullHD-Auflösung, obwohl sie bereits im Jahr 2012 auf den Markt gekommen ist und technisch rund 8 Jahre alt.

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Françoise Cactus gestorben

Françoise Cactus ist im Alter von nur 57 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung gestorben. Auch Jenni Zylka hat in der TAZ einen Nachruf veröffentlicht: Eine deutsch-französische Liebe

Vor vielen Jahren hatte ich die Gelegenheit, Françoise in Österreich persönlich kennenzulernen und habe Sie als wunderbare Person erlebt. Mein Mitgefühl gilt besonders ihrem Partner Brezel Göring.

Ihre Musik hat mich schon vor 10 Jahren begleitet. Aideu Françoise…

 

Adieu WhatsApp

WhatsApp hat seine AGB geändert – künftig werden noch mehr Nutzerdaten mit dem Mutterkonzern Facebook geteilt. Dieser Änderung muss man entweder bis zum 8. Februar 2021 zustimmen oder kann WhatsApp danach nicht mehr benutzen. Siehe auch: Golem, heise, Tagesspiegel, Süddeutsche Zeitung

Vielen Nutzer:innen wurde durch diese Änderung erstmals bewusst, welche Konsequenzen es hat, dass WhatsApp ein Teil von Facebook ist. Es wäre naiv zu glauben, dass Facebook WhatsApp gekauft hat, ohne das langfristig zum eigenen Vorteil zu nutzen.

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