Busch & Müller „Cyo“

Im Oktober 2008 hat Busch & Müller (BUMM) einen neuen LED-Scheinwerfer auf den Markt gebracht – den „Cyo“. Er verwendet die selbe Technik, wie der IQ Fly – eine LED, die nach hinten in einen Reflektor strahlt, der das Licht dann nach vorne verteilt. Gegenüber dem Vorgänger IQ Fly ist der Cyo aber deutlich kompakter, da keine „Reflektor-Basis“ mehr benötigt wird, und bietet je nach Ausführung entweder eine großflächigere Ausleuchtung oder ein helleres Licht.

Ich habe mich für die Variante mit Reflektor entschieden, die einen größeren Bereich ausleuchtet, als der IQ Fly und an meinem „Alltagscrosser“ verwendet wird. Neben den optischen Eigenschaften wurden beim Cyo noch weitere Punkte verbessert:

Sensor-Automatik: Beim IQ Fly ist der Lichtsensor auf der linken Seite nach hinten ausgerichtet angebracht. Dadurch konnte es passieren, dass der Scheinwerfer durch das Licht überholender Autos kurzfristig abgeschaltet bzw. auf Standlicht umgeschaltet hat, was zu einem irritierenden „Blinkeffekt“ geführt hat. Beim Cyo wurde das geändert – der Sensor sitzt jetzt mittig und reagiert bei Lichteinfall nicht sofort, sondern erst nach einigen Sekunden. Eine kurze Blendung durch überholende Autos ist daher kein Problem mehr.

Schalter: Statt einem Schiebeschalter mit der Anordnung „aus-an-Auto“ hat man nun einen Drehschalter mit den Stellungen „aus-Auto-an“ – um den Scheinwerfer bei schwierigen Lichtverhältnissen dauerhaft einzuschalten, genügt es, den Schalter einfach ganz nach rechts zu drehen.

Standlicht: Das Standlicht wird in der Schalterstellung „aus“ nun ebenfalls abgeschaltet, wobei die evtl. vorhandene Ladung im Kondensator auch am nächsten Tag noch nutzbar ist.

Kühlung: Auf der Oberseite des Scheinwerfers sitzt ein größerer Kühlkörper, der die Wärme beim Fahren nach außen leitet, wodurch die LED effektiver gekühlt wird.

Nachdem die Halterung bei meinem Fahrrad nicht passt (die Gabelkrone ist nicht hoch genug), habe ich den Scheinwerfer mit dem Halter von Riese + Müller am Lenker untergebracht, wodurch auch der Drehschalter sehr bequem erreichbar ist. Erste Testfahrten bei Dunkelheit waren beeindruckend – bisher der hellste Dynamo-Scheinwerfer, den ich erlebt habe und selbst zum IQ Fly noch eine deutliche Verbesserung :-). Eingestellt auf eine Leuchtweite von etwa 12 Metern wird der Bereich ab etwa 1,50 Meter vor dem Fahrrad komplett ausgeleuchtet und das kegelförmige Lichtfeld bedeckt zum Ende hin die gesamte Breite einer Spur auf der Fahrbahn. Die Verbesserungen bei der Sensor-Automatik funktionieren auch hervorragend – kein „Blinken“ mehr bei überholenden Autos :-).

Der Kühlkörper scheint seine Aufgabe auch gut zu erfüllen – nach einer Testfahrt von etwa 30 Minuten bei 6-7°C Umgebungstemperatur war der Kühlkörper spürbar wärmer als alle anderen Metallteile am Fahrrad, wie z.B. der Lenker.

Nach diesen ersten Eindrücken kann ich den Cyo auf jeden Fall empfehlen.

Die nachfolgenden Bilder gibt es auch größer – einfach anklicken.

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Lieferumfang – Scheinwerfer mit Halterung und extra Kabel für's Rücklicht

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Der Drehschalter von hinten in der „Automatik“-Stellung mit dem Sensor unten in der Mitte

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Die Anschlüsse für das Rücklicht sind an einem separaten Kabel

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Ein Blick in das Innere – die selbe Technik wie beim IQ Fly, aber mit hellerer LED und anderem Reflektor