Fahrradseiten
Hinweis: Nachdem ich auch regelmässig in der Usenet-Newsgroup de.rec.fahrrad unterwegs bin, gibt es seit Anfang Mai 2006 auch ein „öffentliches“ Wiki speziell zum Thema „Fahrrad“ – siehe http://de-rec-fahrrad.de.
„Haste denn kein Auto?“… während viele meiner Altersgenossen Fahrräder eher als Sportgeräte betrachten, ist das für mich das Hauptverkehrsmittel. Solange es nicht gerade tagelang in Strömen regnet oder die Strassenverhältnisse im Winter ein zügiges Fahren nicht mehr zulassen, bin ich in der Regel auf dem Fahrrad unterwegs (wobei ich mich auch von Regen nur selten abhalten lasse – mit der richtigen Kleidung kein Problem). Für grössere Transporte (die nicht in den Transportanhänger passen) kann ich notfalls immer noch ein Taxi nehmen – das Geld, was ich mir durch den Verzicht auf ein eigenes Auto spare, lässt locker Spielraum für solchen „Luxus“.
In den Jahren bin ich so einige Exemplare gefahren:
- Als Kind in den 1970ern: Wie viele Altersgenossen – ein „Bonanza“-Rad ohne Gangschaltung aber mit Rücktrittbremse
- Bis in die frühen 1980er: ein klassisches 3-Gang-Fahrrad mit 26″-Laufrädern, Rücktrittbremse und mechanischem Tacho (verschrottet)
- Etwa bis Ende der 1980er: Restauriertes „Oma“-Fahrrad vom Sperrmüll (wurde mir gestohlen – leider)
- 1989 bis 1993: Ein „Damenfahrrad“ mit 18-Gang-Kettenschaltung und Cantileverbremsen, das später eine Bekannte von mir übernommen hat
- 1993 bis 1996: Ein Beach-Cruiser, Marke „RS Boomer“ mit 6-Gang-Kettenschaltung (wurde auch gestohlen – was mir ziemlich gestunken hat, weil das Teil sehr angenehm zu fahren und nahezu „unkaputtbar“ war)
- 1996 bis 2005: Der "Trekker" mit 21-Gang-Kettenschaltung, der mich längsten begleitet hat und am Ende wegen Rahmenbruch aufgegeben wurde (Teile davon wurden in einem anderen Fahrrad weiterverwendet)
- 2005: "Zweitfahrrad" mit 18-Gang-Kettenschaltung, das ich während des Aufbaus meines aktuellen „Alltagscrossers“ benutzt habe und mittlerweile von meinem Bruder benutzt wird
Aktuell in meinem „Fuhrpark“:
- Seit 2005: "Alltagscrosser" mit hochwertigerer Ausstattung als „Hauptfahrrad“
- Seit 2008: Peugeot "Country" als Zweit- und Gästefahrrad
- Seit 2009: "Berliner Oldie" – ein alter „Halbrenner“, den ich mir für meine Aufenthalte in Berlin angeschafft habe
Neben dem finanziellen Aspekt spielt für mich auch die Unabhängigkeit von Fahrplänen und die regelmässige, körperliche Bewegung an der frischen Luft eine Rolle. Zu guter letzt – man kommt mit dem Fahrrad fast überall hin und braucht keinen Parkplatz. Wenn es gar nicht anders geht, schiebt man eben.
Im Lauf der Zeit habe ich auch angefangen, so ziemlich alle Wartungs- und Umbauarbeiten selber zu machen. Mittlerweile speiche ich auch meine Laufräder selber ein und meine neueste Errungenschaft habe ich komplett aus Einzelteilen selber aufgebaut. In gewisser Weise ist das für mich auch ein kleiner Ausgleich zum Job am Computer und man hat das gute Gefühl, bei einem Problem nicht unbedingt auf eine Werkstatt angewiesen zu sein.



