TeamSpeak TCPQuery
Diese Dokumentation ist veraltet und gilt nur für TeamSpeak 2 – mittlerweile ist aber Version 3 aktuell, in der die hier dokumentierten Befehle so nicht mehr benutzbar sind!
TeamSpeak ist ein weit verbreiteter Server für „Voice over IP“, der vor allem für Online-Spiele gerne eingesetzt wird. Mehr dazu siehe auch http://www.goteamspeak.com.
Neben der Administration über die HTTP-Oberfläche des Servers gibt es auch eine Schnittstelle, die als „TCPQuery“ bezeichnet wird. Diese ist normalerweise über Port 51234 TCP zugänglich und bietet die Möglichkeit, alle Einstellungen des Servers auch per Kommandozeilenbefehlen zu ändern oder Statusinformationen abzufragen. So kann man beispielsweise ein Script bauen, dass die aktuellen Statusinformationen (Channel, User usw.) auf einer Web-Seite ausgibt. Auf dieser Seite kann man das im praktischen Einsatz bewundern: TeamSpeak Server Status.
Die nachfolgende Beschreibung bezieht sich auf die Server-Version 2.0.22.1, ist aber auch auf ältere 2.0er-Versionen anwendbar.
Einige Befehle sind immer ausführbar, einige benötigen eine Anmeldung als Administrator (login) und einige sind nur als „Superadmin“ (slogin) ausführbar.
Verbindungsaufbau
Nach dem Aufbau einer Verbindung auf Port 51234 (z.B. mit telnet servername 51234) meldet sich der Server mit
[TS]
und ist bereit, Befehle entgegenzunehmen. Jeder Befehl wird am Ende mit OK, error oder ERROR gefolgt von einer Fehlerbeschreibung bestätigt.
banadd
Sperrt eine IP-Adresse für Verbindungsanfragen. Die IP-Adresse kann auch Wildcards (*) enthalten, so dass ganze Subnetze gesperrt werden können. Wird keine Dauer für die Sperre angegeben, gilt sie solange, bis sie wieder mit bandel oder banclear gelöscht wird.
Login: Superadmin
Syntax: banadd <IP-Adresse> [<Dauer der Sperre in Minuten>]
Beispiel: banadd 10.0.0.*
banclear
Löscht alle bestehenden IP-Sperren.
Login: Superadmin
Syntax: banclear
Beispiel: banclear
bandel
Löscht eine bestehende IP-Sperre. Die ID der IP-Sperre kann mit banlist ermittelt werden.
Login: Superadmin
Syntax: bandel <ID der IP-Sperre>
Beispiel: bandel 2
banlist
Gibt eine Liste der aktuell aktiven IP-Sperren aus.
Login: Superadmin
Syntax: banlist
Beispiel: banlist
Als Ergebnis erhält man eine Liste mit mehreren Spalten, die durch Tabulatoren getrennt sind und in der ersten Zeile die Feldnamen enthält. Die Spalten sind wie folgt zu interpetieren:
| b_id | ID des IP-Sperre |
| ip | IP-Adresse des gesperrten Clients |
| created | Zeitpunkt, an dem die Sperre aktiviert wurde, im Format tt-mm-jjjj hh:mm:ss |
| mins | Dauer der Sperre in Minuten |
| by | Name des Login, von dem aus die Sperre erfolgt ist |
banplayer
Sperrt die IP-Adresse eines aktuell verbundenen Clients. Die ID des Clients kann z.B. mit fp ermittelt werden. Wird keine Dauer für die Sperre angegeben, gilt sie solange, bis sie mit bandel oder banclear wieder gelöscht wird.
Login: Superadmin
Syntax: banplayer <Client-ID> [<Dauer der Sperre in Minuten>]
Beispiel: banplayer 3 20
checkserverok
Prüft, ob der aktuell ausgewählte, virtuelle Server (siehe sel) ansprechbar ist.
Login: Superadmin
Syntax: checkserverok
Beispiel: checkserverok
ci
Gibt Informationen über einen Channel aus (channel information).
Login: Superadmin
Syntax: ci <Channel-ID>
Beispiel: ci 3
Als Ergebnis erhält man zwei Listen mit mehreren Spalten, die durch Tabulatoren getrennt sind und in der ersten Zeile die Feldnamen enthält. Die erste Liste enthält Angaben zum Channel, die zweite Liste eine Aufstellung der momentan angemeldeten Clients im Channel. Die beiden Listen sind durch eine Leerzeile voneinander getrennt. Die Spalten sind wie folgt zu interpetieren:
| c_id | Channel-ID auf dem Server |
| c_pid | Falls hier ein Wert ungleich -1 angegeben ist, handelt es sich um einen Sub-Channel. Die angegebene Zahl ist die ID des übergeordneten Haupt-Channels |
| c_dbid | Channel-ID in der Datenbank |
| c_name | Name des Channels in Anführungszeichen |
| c_fU | Channel ist registriert (0 - registriert, 1 - nicht registriert) |
| c_fM | Channel ist moderiert (0 - nicht moderiert, 1 - moderiert) |
| c_fP | Channel ist passwortgeschützt (0 - offen, 1 - passwortgeschützt) |
| c_fH | Channel ist ein Sub-Channel (0 - kein Sub-Channel, 1 - Sub-Channel) |
| c_fD | Channel ist der Default-Channel (0 - kein Default, 1 - Default) |
| c_codec | Verwendeter Codec im Channel 0 - CELP 5.2 1 - CELP 6.3 2 - GSM 14.8 3 - GSM 16.4 4 - Windows CELP 5.2 5 - Speex 3.4 6 - Speex 5.2 7 - Speex 7.2 8 - Speex 9.3 9 - Speex 12.3 10 - Speex 16.3 11 - Speex 19.5 12 - Speex 25.9 |
| c_order | Dieser Wert legt die Position des Channels fest - haben mehrere Channel den gleichen Wert, werden sie alphabetisch angeordnet |
| c_maxusers | Die maximale Anzahl an Clients, die gleichzeitig im Channel sein können |
| c_created | Zeitpunkt, zu dem der Channel angelegt wurde im Format tt-mm-jj hh:mm:ss |
| c_topic | Topic des Channels in Anführungszeichen |
| c_description | Beschreibung des Channels in Anführungszeichen |
| p_id | Client-ID auf dem Server |
| p_nick | Nickname des Clients |
| sa | Client ist Administrator |
| ca | Client ist Channel Administrator |
| o | Client ist Operator |
| ao | Client ist automatisch Operator (auto operator) |
| v | Client kann Sprechen (voice) |
| av | Client erhält automatisch das Recht zum Sprechen (auto voice) |
| cst | Client ist „sticky“, d.h. er darf den Channel nicht wechseln |
| reg | Client ist registriert |
cl
Gibt eine Liste der derzeit eingerichteten Channel eines Servers aus (channel list). Wurde vorher mit sel der Server festgelegt, sind keine weiteren Parameter erforderlich. Ansonsten kann man den Server als Parameter angeben.
Login: (nicht erforderlich)
Syntax: cl [<UDP-Port>]
Beispiel: cl 8767
Als Ergebnis erhält man eine Liste mit mehreren Spalten, die durch Tabulatoren getrennt sind und in der ersten Zeile die Feldnamen enthält. Die Spalten sind wie folgt zu interpetieren:
| id | Channel-ID |
| codec | Verwendeter Codec im Channel 0 - CELP 5.2 1 - CELP 6.3 2 - GSM 14.8 3 - GSM 16.4 4 - Windows CELP 5.2 5 - Speex 3.4 6 - Speex 5.2 7 - Speex 7.2 8 - Speex 9.3 9 - Speex 12.3 10 - Speex 16.3 11 - Speex 19.5 12 - Speex 25.9 |
| parent | Falls hier ein Wert ungleich -1 angegeben ist, handelt es sich um einen Sub-Channel. Die angegebene Zahl ist die ID des übergeordneten Haupt-Channels |
| order | Dieser Wert legt die Position des Channels fest. Haben mehrere Channel den gleichen Wert, werden sie alphabetisch angeordnet. |
| maxusers | Die maximale Anzahl an Clients, die gleichzeitig im Channel sein können. |
| name | Name des Channels in Anführungszeichen |
| flags | Channel-Flags, ggf. kombiniert: 1 - Unregistered 2 - Moderated 4 - Password 8 - Hierarchical 16 - Default |
| password | Gibt an, ob ein Passwort für den Channel benötigt wird, oder nicht 0 - kein Passwort nötig 1 - Passwort nötig |
| topic | Topic des Channels in Anführungszeichen |
dbci
Gibt Informationen über einen Channel aus der Datenbank aus (database channel information). Das Ergebnis entspricht dem von ci, nur dass hier die Angaben aus der Datenbank verwendet werden.
Login: Superadmin
Syntax: dbci <Channel-ID in der Datenbank>
Beispiel: dbci 3
dccl
Gibt eine Liste der Channels und Clients auf dem aktuellen, virtuellen Server aus, der vorher mit sel ausgewählt wurde (debug client channel list).
Login: Superadmin
Syntax: dccl
Beispiel: dccl
Als Ergebnis erhält man eine Liste mit mehreren Spalten, die durch Tabulatoren getrennt sind und in der ersten Zeile die Feldnamen enthält. Die Spalten sind wie folgt zu interpetieren:
| c_id | Channel-ID |
| c_name | Name des Channels in Anführungszeichen |
| p_id | Client-ID |
| p_name | Name des Clients in Anführungszeichen |
dbfp
Sucht alle Clients in der Datenbank, deren Name mit dem angegebenen Suchtext übereinstimmt.
Login: Superadmin
Syntax: dbfp <Suchtext>
Beispiel: dbfp darkstar
Als Ergebnis erhält man eine Liste mit mehreren Spalten, die durch Tabulatoren getrennt sind und in der ersten Zeile die Feldnamen enthält. Die Spalten sind wie folgt zu interpetieren:
| p_dbid | Client-ID in der Datenbank |
| loginname | Loginname des Clients in Anführungszeichen |
| sa | Client ist Administrator 0 - nein 1 - ja |
| created | Zeitpunkt, an dem der Client erzeugt wurde, im Format tt-mm-jjjj hh:mm:ss |
| lastonline | Zeitpunkt, an dem der Client zuletzt verbunden war, im Format tt-mm-jjjj hh:mm:ss |
dbpi
Gibt Informationen zu einem Client in der Datenbank aus.
Login: Superadmin
Syntax: dbpi <Client-ID in der Datenbank>
Beispiel: dbpi 2
Als Ergebnis erhält man eine Liste mit mehreren Spalten, die durch Tabulatoren getrennt sind und in der ersten Zeile die Feldnamen enthält. Die Spalten sind wie folgt zu interpetieren:
| p_dbid | Client-ID in der Datenbank |
| loginname | Loginname |
| sa | Client ist Serveradmin 0 - nein 1 - ja |
| created | Zeitpunkt, an dem der Client erzeugt wurde, im Format tt-mm-jjjj hh:mm:ss |
| lastonline | Zeitpunkt, an dem der Client zuletzt verbunden war, im Format tt-mm-jjjj hh:mm:ss |
dbserverlist
Gibt eine Liste der virtuellen Server aus, die in der Datenbank gespeichert sind.
Login: Superadmin
Syntax: dbserverlist
Beispiel: dbserverlist
Als Ergebnis erhält man eine Liste mit mehreren Spalten, die durch Tabulatoren getrennt sind und in der ersten Zeile die Feldnamen enthält. Die Spalten sind wie folgt zu interpetieren:
| id | Server-ID |
| udpport | UDP-Port, auf dem der Server ansprechbar ist |
| name | Name des Servers in Anführungszeichen |
| status | Aktueller Status (nicht in allen Versionen) 0 - Server gestoppt 1 - Server läuft |
dbuseradd
Trägt einen neuen Client in der Datenbank eines virtuellen Servers ein.
Login: Admin
Syntax: dbuseradd <Username> <Passwort> <Passwort> <Administrator (0 oder 1)>
Beispiel: dbuseradd Max geheim geheim 0
dbuserchangeattribs
Ändert den Status eines Clients.
Login: Admin
Syntax: dbuserchangeattribs <Client-ID in der Datenbank> <Administrator (0 oder 1)>
Beispiel: dbuserchangeattribs 5 1
dbuserchangepw
Ändert das Passwort eines Clients in der Datenbank eines virtuellen Servers.
Login: Admin
Syntax: dbuserchangepw <Client-ID in der Datenbank> <Neues Passwort> <Neues Passwort>
Beispiel: dbuserchangepw 9 geheim geheim
dbuserdel
Löscht einen Client aus der Datenbank eines virtuellen Servers.
Login: Admin
Syntax: dbuserdel <Client-ID in der Datenbank>
Beispiel: dbuserdel 11
dbuserlist
Gibt eine Liste der Clients in der Datenbank eines virtuellen Servers aus.
Login: Admin
Syntax: dbuserlist
Beispiel: dbuserlist
Als Ergebnis erhält man eine Liste mit mehreren Spalten, die durch Tabulatoren getrennt sind und in der ersten Zeile die Feldnamen enthält. Die Spalten sind wie folgt zu interpetieren:
| id | ID des Clients |
| sa | Gibt an, ob der Client Administratorrechte hat 0 - Normaler Client -1 - Client mit Administratorrechten |
| created | Zeitpunkt, zu dem der Client angelegt wurde im Format tt-mm-jjjj hh:mm:ss |
| lastonline | Zeitpunkt, zu dem der Client das letzte Mal angemeldet war im Format tt-mm-jjjj hh:mm:ss oder „never“, falls der Client noch nie angemeldet war |
| name | Name des Clients in Anführungszeichen |
fc
Sucht auf dem aktuellen, virtuellen Server, der mit sel ausgewählt wurde, nach allen Channeln, die den angegeben Suchbegriff enthalten und gibt die gefundenen Channel als Liste aus (find channel).
Login: Superadmin
Syntax: fc <Text>
Beispiel: fc afk
Als Ergebnis erhält man eine Liste mit mehreren Spalten, die durch Tabulatoren getrennt sind und in der ersten Zeile die Feldnamen enthält. Die Spalten sind wie folgt zu interpetieren:
| c_id | Channel-ID auf dem Server |
| c_dbid | Channel-ID in der Datenbank |
| c_name | Name des Channels |
fp
Sucht alle Clients, deren Name mit dem angegebenen Suchtext übereinstimmt.
Login: Superadmin
Syntax: fp <Suchtext>
Beispiel: fp darkstar
Als Ergebnis erhält man eine Liste mit mehreren Spalten, die durch Tabulatoren getrennt sind und in der ersten Zeile die Feldnamen enthält. Die Spalten sind wie folgt zu interpetieren:
| p_id | Client-ID auf dem Server |
| p_dbid | Client-ID in der Datenbank |
| c_id | ID des Channels, in dem der Client sich gerade befindet |
| nickname | Nickname des Clients in Anführungszeichen |
| loginname | Loginname des Clients in Anführungszeichen |
| ip | IP-Adresse des Clinets in Anführungszeichen |
gapl
Gibt den durchschnittlichen, prozentualen Paketverlust in der Form average_packet_loss=n.nn% aus.
Login: Superadmin
Syntax: gapl
Beispiel: gapl
gi
Gibt die globalen Informationen aller laufenden Server aus (global information).
Login: (nicht erforderlich)
Syntax: gi
Beispiel: gi
Als Ergebnis erhält man eine Liste mit Werten im Format Name=Wert, entsprechend der nachfolgenden Liste.
| total_server_uptime | Laufzeit des Servers seit dem letzten Start |
| total_server_version | Version des Servers |
| total_server_platform | Plattform des Servers (Linux, Windows) |
| total_servers | Anzahl der virtuellen Server |
| total_users_online | Anzahl der aktuell verbundenen Clients auf allen Servern |
| total_users_maximal | Maximal mögliche Anzahl der Clients |
| total_channels | Anzahl aller Channel auf allen Servern |
| total_bytesreceived | Anzahl der gesendeten Bytes seit dem letzten Start |
| total_bytessend | Anzahl der empfangenen Bytes seit dem letzten Start |
| total_packetssend | Anzahl der gesendeten Pakete seit dem letzten Start |
| total_packetsreceived | Anzahl der empfangnen Pakete seit dem letzten Start |
| total_bwoutlastmin | Gesendete Bytes pro Sekunde in der letzten Minute |
| total_bwoutlastsec | Gesendete Bytes pro Sekunde in der letzten Sekunde |
| total_bwinlastmin | Empfangene Bytes pro Sekunde in der letzten Minute |
| total_bwinlastsec | Empfangene Bytes pro Sekunde in der letzten Sekunde |
| isp_ispname | Name des Serverbetreibers |
| isp_linkurl | URL der Homepage des Serverbetreibers |
| isp_adminemail | E-Mail-Adresse des Serverbetreibers |
| isp_countrynumber | Numerische Länderkennung des Servers (eine Liste dazu habe ich leider nirgends gefunden - Ergänzungen dazu sind sehr willkommen) 2457 - Standardeinstellung 4428 - Deutschland |
globalset
Setzt globale Einstellungen des Servers. Wichtig: Die Einstellungen gelten nur bis zum nächsten Neustart des Servers und werden nicht in der Datei server.ini gespeichert!
Login: Superadmin
Syntax: globalset <Einstellung> <Wert>
Beispiel: globalset hoster_gfx_url http://kerneltrap.org/themes/kt/images/logo.jpg
Folgende Einstellungen können geändert werden:
hoster_gfx_url | URL für ein Logo, das bei den Clients angezeigt werden soll |
allowedclientnamechars | Liste der erlaubten Zeichen für Nicknames |
disallowedclientnamechars | Liste der unzulässigen Zeichen in Nicknames (die Standardeinstellung ist ()[]{}, um die Vortäuschung von Flags zu unterbinden |
help
Gibt eine Liste der möglichen Befehle aus.
Login: (nicht erforderlich)
Syntax: help
Beispiel: help
ki
Wirft Clients ohne Datenübertragung nach einer einstellbaren Zeit vom Server (kill idle).
Login: Superadmin
Syntax: ki <Max. Idle-Zeit in Minuten> <Flags> <Text>
Beipsiel: ki 20 9 Dieser Channel ist nur für registrierte Benutzer
Die Flags sind entsprechend der nachfolgenden Liste und auch beliebig kombinierbar (z.B. 9 für unregistrierte Clients auf registrierten Channels).
| 1 | Unregistrierte Clients trennen |
| 2 | Registrierte Clients trennen |
| 4 | Clients trennen, die auf unregistrierten Channels sind |
| 8 | Clients trennen, die auf registrierten Channels sind |
kick
Wirft einen Client vom Server (kick).
Login: Superadmin
Syntax: kick <Client-ID>
Beispiel: kick 7
lc
Listet alle bestehenden TCPQuery-Verbindungen auf (list connections).
Login: Superadmin
Syntax: lc
Beispiel: lc
Als Ergebnis erhält man eine Liste mit mehreren Spalten, die durch Tabulatoren getrennt sind und in der ersten Zeile die Feldnamen enthält. Die Spalten sind wie folgt zu interpetieren:
| login_name | Name des Clients, der sich angemeldet hat |
| server_id | ID des aktuellen, virtuellen Servers, der vom Client zuletzt mit sel ausgewählt wurde, oder 0 |
| ssa | Client ist als Superadmin angemeldet (0/1) |
| sa | Client ist als Administrator angemeldet (0/1) |
| ip | IP-Adresse, von der aus der Client angemeldet ist |
| last_command | Zuletzt ausgeführter Befehl des Clients |
log
Gibt den Inhalt des Logfiles aus.
Login: Superadmin
Syntax: log
Beispiel: log
login
Anmeldung als Administrator an einem virtuellen Server. Dazu muss vorher der Server mit sel ausgewählt worden sein.
Login: (nicht erforderlich)
Syntax: login <Username> <Passwort>
Beispiel: login admin foobar
logfind
Listet alle Einträge im Logfile auf, die einen angegebenen Suchbegriff enthalten.
Login: Superadmin
Syntax: logfind <Text>
Beispiel: logfind stop
logmark
Fügt im Logfile einen Kommentar hinzu.
Login: Superadmin
Syntax: logmark <Text>
Beispiel: logmark Ein Beispiel
mptc
Verschiebt einen Client in einen bestimmten Channel.
Login: Superadmin
Syntax: mptc <Channel-ID> <Client-ID>
Beispiel: mptc 1 13
msg
Schickt eine Nachricht an alle Clients auf dem virtuellen Server, der zuvor mit sel ausgewählt wurde. Normalerweise wird solchen Nachrichten der Text „telnet.<loginname>“ vorangestellt. Möchte man das vermeiden, kann man den Nachrichtentext mit “@“ beginnen.
Login: Superadmin
Syntax: msg <Text>
Beispiel: msg @Start in 20 Minuten
msgall
Schickt eine Nachricht an alle Clients auf allen virtuellen Servern. Normalerweise wird solchen Nachrichten der Text „telnet.<loginname>“ vorangestellt. Möchte man das vermeiden, kann man den Nachrichtentext mit “@“ beginnen.
Login: Superadmin
Syntax: msgall <Text>
Beispiel: msgall @Wegen Wartungsarbeiten wird der Server in 15 Minuten heruntergefahren!
msgu
Schickt eine Nachricht an einen Client. Die ID des Clients kann mit fp ermittelt werden. Normalerweise wird solchen Nachrichten der Text „telnet.<loginname>“ vorangestellt. Möchte man das vermeiden, kann man den Nachrichtentext mit “@“ beginnen.
Login: Superadmin
Syntax: msgu <Client-ID> <Text>
Beispiel: msgu 7 @Hallo - auch mal wieder hier?
pi
Gibt Informationen zu einem aktuell verbundenen Client aus.
Login: Superadmin
Syntax: pi <Client-ID>
Beispiel: pi 3
Als Ergebnis erhält man zwei Liste mit mehreren Spalten, die durch Tabulatoren getrennt sind und in der ersten Zeile die Feldnamen enthält. Die erste Liste enthält angaben zum Client, die zweite Liste die Channel-spezifischen Rechte des Clients. Die Spalten sind wie folgt zu interpetieren:
| p_id | Client-ID auf dem Server |
| p_dbid | Client-ID in der Datenbank |
| c_id | ID des Channels, in dem der Client sich gerade befindet |
| nickname | Nickname des Clients in Anführungszeichen |
| loginname | Loginname des Clients in Anführungszeichen |
| c_id | Channel-ID |
| name | Name des Channels in Anführungszeichen |
| ca | Channel Administrator |
| o | Channel Operator |
| ao | Client ist automatisch Operator (auto operator) |
| v | Client darf sprechen (voice) |
| av | Client erhält automatisch das Recht zu sprechen (auto voice) |
pl
Gibt eine Liste aller derzeit verbundenen Clients auf einem virtuellen Server aus (player list). Wurde vorher mit sel der Server festgelegt, sind keine weiteren Parameter erforderlich. Ansonsten kann man den Server als Parameter angeben.
Login: (nicht erforderlich)
Syntax: pl [<UDP-Port>]
Beispiel: pl 8767
Als Ergebnis erhält man eine Liste mit mehreren Spalten, die durch Tabulatoren getrennt sind und in der ersten Zeile die Feldnamen enthält. Die Spalten sind wie folgt zu interpetieren:
| p_id | Client-ID (player id) |
| c_id | ID des Channels, in dem sich der Client gerade befindet |
| ps | Anzahl der gesendeten Pakete (packets sent) |
| bs | Anzahl der gesendeten Bytes (bytes sent) |
| pr | Anzahl der empfangenen Pakete (packets received) |
| br | Anzahl der empfangenen Bytes (bytes received) |
| pl | Anzahl der verlorenen Pakete (packet loss) |
| ping | Ping-Zeit in Millisekunden |
| logintime | Dauer der Verbindung in Sekunden |
| idletime | Zeit in Sekunden, seit der letzten Aktion des Clients |
| cprivs | Channel-Rechte (channel privileges), ggf. kombiniert: 1 - CA 2 - O 4 - V 8 - AO 16 - AV |
| pprivs | User-Rechte (player privileges), ggf. kombiniert: 1 - SA 2 - Allow_Registration 4 - Registered 8 - Internal Use 16 - Sticky |
| pflags | User-Flags (player flags), ggf. kombiniert: 1 - Channel Commander 2 - Voice Request 4 - Doesnt Accept Whispers 8 - Away 16 - Microphone Muted 32 - Sound Muted 64 - Recording |
| ip | IP-Adresse des Clients in Anführungszeichen |
| nick | Nickname des Clients in Anführungszeichen |
| loginname | Loginname des Clients in Anführungszeichen |
quit
Beendet die Verbindung zum Server.
Login: (nicht erforderlich)
Syntax: quit
Beispiel: quit
rehash
Veranlasst den Server, die Einstellungen aus der Datei server.ini neu zu laden.
Login: Superadmin
Syntax: rehash
Beispiel: rehash
removeclient
Trennt die Verbindung eines Clients vom Server (ab Version 2.0.19.50). Alle anderen Clients auf dem Server erhalten eine entsprechende Meldung. Die Client-ID kann mit pl ermittelt werden.
Login: Admin
Syntax: removeclient <Client-ID>
Beispiel: removeclient 2
sel
Wählt für alle nachfolgenden Befehle, die sich auf einen virtuellen Server beziehen, den Server aus (select server).
Login: (nicht erforderlich)
Syntax: sel <UDP-Port>
Beispiel: sel 8767
serveradd
Fügt einen virtuellen Server hinzu.
Login: Superadmin
Syntax: serveradd <UDP-Port>
Beispiel: serveradd 8768
serverdel
Löscht einen virtuellen Server.
Login: Superadmin
Syntax: serverdel <Server-ID>
Beispiel: serverdel 2
serverset
Ändert die Einstellungen eines virtuellen Servers, wie maximale Anzahl der Clients, verwendbare Codecs usw..
Login: Superadmin
Syntax: serverset <Einstellung> <Wert>
Folgende Einstellungen können gesetzt werden:
| server_clan_server | 0 oder 1 |
| server_allow_codec_windowscelp52 | 0 oder 1 |
| server_allow_codec_gsm164 | 0 oder 1 |
| server_allow_codec_gsm148 | 0 oder 1 |
| server_allow_codec_celp63 | 0 oder 1 |
| server_allow_codec_celp51 | 0 oder 1 |
| server_allow_codec_speex2150 | 0 oder 1 |
| server_allow_codec_speex3950 | 0 oder 1 |
| server_allow_codec_speex5950 | 0 oder 1 |
| server_allow_codec_speex8000 | 0 oder 1 |
| server_allow_codec_speex11000 | 0 oder 1 |
| server_allow_codec_speex15000 | 0 oder 1 |
| server_allow_codec_speex18200 | 0 oder 1 |
| server_allow_codec_speex24600 | 0 oder 1 |
| server_maxusers | 0 bis 32000 |
| server_password | Text |
| server_name | Text |
| server_welcomemessage | Text |
| server_webpost_posturl | Text |
| server_webpost_linkurl | Text |
serverstart
Startet einen virtuellen Server. Die ID des Servers kann mit dbserverlist ermittelt werden.
Login: Superadmin
Syntax: serverstart <Server-ID>
Beispiel: serverstart 1
serverstop
Beendet einen virtuellen Server. Die ID des Servers kann mit dbserverlist ermittelt werden.
Login: Superadmin
Syntax: serverstop <Server-ID>
Beispiel: serverstop 1
slogin
Anmeldung als „Superadmin“ mit erweiterten Rechten.
Login: (nicht erforderlich)
Syntax: slogin <Username> <Passwort>
Beispiel: slogin superadmin foobar
sl
Gibt eine Liste aller virtuellen Server aus (server list). Jeder Server ist über einen eigenen UDP-Port ansprechbar.
Login: (nicht erforderlich)
Syntax: sl
Beispiel: sl
sppriv
Ändert die Eigenschaften eines verbundenen Clients (set player privileges).
Login: Superadmin
Syntax: sppriv <Client-ID> <Recht> <Wert>
Beispiel: sppriv 2 privilege_channelsticky 1
Folgende Eigenschaften sind änderbar:
| privilege_serveradmin | 0 oder 1 |
| privilege_canregister | 0 oder 1 |
| privilege_channelsticky | 0 oder 1 |
ver
Gibt die aktuelle Version des Servers aus.
Login: (nicht erforderlich)
Syntax: ver
Beispiel: ver



